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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

28.03.1723 Fürstenbergs ins Domkapitel?

Stephan Dingerkus, Münster, schreibt an Freiherr von Fürstenberg über den Tod des Kammergerichtspräsidenten und Seniors des Domkapitels, Freiherr von Droste, und die sich daraus möglicher-weise ergebenden Personalperspektiven für die Familie von Fürstenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 371, Blatt 99.

06.05.1723 Die wilde Hude von Vieh wird verboten

Christian Franz Dietrich von Fürstenberg verbietet die wilde Hude in der Rüspe durch die Einwohner von Oberhundem, weil dadurch diejenigen Stellen, die durch das Verkohlen des Holzes brach liegen und neue Pflanzen austreiben, beschädigt werden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1769, Blatt 72.

15.05.1723 Heu vom Hofkühl zu Fuß nach Attendorn

Johann Eberhard Höynck, Amtsverwalter zu Bilstein, teilt dem Freiherrn von Fürstenberg mit, dass der Schulte zum Hofkühl seinem Schwiegervater Wilhelm Heller ein Laken Heu gegeben habe, das dieser nach Attendorn getragen habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 371, Blatt 160.

18.05.1723 Lohn für gelesene Messen

Stefan Dingerkus, Rector hospitalis in Attendorn, bestätigt den Empfang von 125 Rtl. durch Domherr Hugo Franz von Fürstenberg als Lohn für gelesene Messen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1734.

08.06.1723 Leistenschneider restauriert Gemälde

Vertrag zwischen Christian Franz Dietrich von Fürstenberg und dem Maler Johann Wilhelm Leistenschneider aus Attendorn über die Renovierung sämtlicher im Haus Schnellenberg vorhandenen Gemälde zum Preis von 100 Taler.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2336.

25.07.1723 Geburt einer Tochter

Johann Eberhard Höynck gratuliert dem Freiherrn von Fürstenberg zur Geburt einer Tochter, obwohl, so merkt Höynck in seiner Gratulation an, ein Sohn sicherlich willkommener gewesen wäre.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 372, Blatt 50.

10.09.1723 Hüsers Haus an der Stadtmauer verkauft

Vor dem kurfürstlichen Rat und Attendorner Gograf Johann Heinrich Biegeleben und den Schöffen Ferdinand Dingerkus und Peter Sasse bekennen die Eheleute Johann Jakob Wicheler und Anna Catharina Wicheler geborene Heuel aus Attendorn, dass sie von dem Gerichtsschreiber Johann Adolf Koch das sogenannte Johannes Hüsers Haus erworben haben. Dem Gerichtsschreiber war dieses Haus vor etlichen Jahren für eine Schuldverschreibung von 120 Rtl. verpfändet worden. Die Eheleute Wicheler kaufen das Haus nun und leihen zur Finanzierung des Kaufvertrags aus der fürstenberg’schen Armenstiftung ein Kapital von 70 Rtl. Das Haus liegt an der Stadtmauer und grenzt an die Höfe von Albin Tütels Erben und Hermann Saure. Einen Teil des Kaufpreises von 120 Rtl. haben die Käufer bereits an den Schulte zu Windhausen (10 Rtl.) und an die fürstenberg’sche Armenstiftung (40 Rtl.) zurückgezahlt. Sie verpfänden als Sicherheit dieses Haus. Ausfgefertigt durch den Gerichtsschreiber Johann Adolf Koch.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Seite 247.

17.09.1723 Schnellenberger Jagdschnadezug

"Schnade Schnellenberger Jagt, so weit dieselbe mit Attendorn commulativ ist (IV, 27 N 2).
Unter von die Bigge, wo die Milstenau in die Bigge fält biß nacher Milstenau, durch das Dorf, den Berg hinauf, das Otterscheit genannt, oben auf den Berg, wo der Weeg zur rechten Hand bey einem Land vorbey geht, hernacher komt mann weiter den Berg hinauf durch einen tiefen weßerigen Weeg hinter der Silberkuhlicher, wo mann als dann auf eine Gleichde kommt, von da gehet es den Berg herunter durch die Heggener und Sanger Berge oder Ebbe bis auf den Heckelenkamp, von dar auf den heiligen Stuhl, von dannen gehet es wieder über die Höhe über Langmarth her über das Hülschotter Ebbe bis in die Steppelen, von dannen durch die Steppelen herunter bis an dass Hülschotter Wasser bis nach Hülschotten, durch das Dorf den Berg hinauf, das Schenckholz genannt, bis auf Voßes Felt, auf dies ein Hauffen weiter durch den Dörrenberg, von dar grad über den Berg bis unter Keuperkusen in die Wiese, wo vor alters ein Eichenbaum gestanden. Demnegst den Berg hinauf über den Kuphagen bey dem untersten Schafstal vorbey, sodann den Berg herunter bis an das Wasser, wo die Nutmecke und das Wasser, so von Lichtringhausen kommt, ineinander fließen, da von dannen über das Wasser die Feldschrehe hinauf, vor der Höhe her bey dem schmalen Land, in welcher Fohre vor alters ein Baum gestanden, von diesem Baum bis auf den Scheidebusch, von dannen die Wasserwage über den Helbericher Berg bis nach den Dürrenbaum. Vom Dürrenbaum den alten Weeg über die Rühenharth nach den Wiesebrüchen oben den Berg herunter, allwo noch einige alte Bäume stehen, durch die Ebbericher Buchen grad nach Sellenrode durch Schulten hof, von dannen grade über einen Berg, das Rickescheit genannt, bis nach dem Schlagbaum neben Worpescheit her, den Berg weiter wieder hinauf bis auf Madalenen Path nach dem Rotseiffen auf die Lauthmicke, von dar über die Liester, demnechst der Liester hinauf bis auf die Wörmicke, bey der Dumicke her nacher Voßsiepen, auf Imkusenbrück, von dannen die Bigge herunter bis Attendorn."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3164.

22.09.1723 Tausch mit dem Kloster Ewig

Tauschvertrag. Damit überträgt der Freiherr Christian Franz Dietrich von Fürstenberg dem Prior des Klosters Ewig, Gaudenz Möller, den zum Haus Waldenburg gehörenden Hagen am Bausenberg; im Gegenzug überträgt das Kloster Ewig dem Freiherrn eine Erbrente von 15 Petermännchen aus dem Waldenburgischen Pachtgut Imminghausen. Gleichzeitig wird wegen eines Ländchens von drei Viertelscheid an der Dumicke und eines Hägelchens von ebenfalls drei Viertelscheid, die bislang vom Kloster und dem Kolonen zu Imminghausen cumulative gebraucht wurden, verglichen, dass der Kolon das Ländchen, das Kloster aber den Hagen innehaben soll.
Siegel des Freiherrn von Fürstenberg und des Klosters Ewig.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3553.

23.10.1723 Christian Franz Dietrich von Fürstenberg wird Kammerherr

Gedrucktes Verzeichnis der 96 kaiserlichen Kammerherren, das anlässlich der Kaiserkrönung in Prag veröffentlicht wurde. Unter anderen wird Christian Franz Dietrich Freiherr von Fürstenberg aufgeführt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 372, Blatt 115.

23.12.1723 Rechnung des Hofglasmachers

Rechnung des Schnellenberger "Hoff Glaß machers" Johannes Nagel über die Durchführung verschiedener Reparaturarbeiten. Dabei werden auch bisher nicht erwähnte Räumlichkeiten genannt, so die Jägerstube, der rote Turm, die Schreinerstube, das Kabinett der Gnädigen Frau, der Bierkeller, die Kräuterkammer, die Doctors Kammer, des Herrn Königs Kammer, der Äbtissinnenstall.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1747.

26.12.1723 Ausbesserungsarbeiten auf dem Schnellenberg

Rechnung des Zimmermeisters Johannes Höffer über die Durchführung verschiedener Arbeiten, u.a. auf der Sägemühle, an der Wasserkunst, im Tiergarten, an der Bigger Hude, an den Wasserkümpen im Tiergarten, unten am Schlagbaum, am Mühlenteich, den Schmiedeteich ausgelassen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1747.

11.01.1724 Die Köhlerei in der Rüspe

Vertrag über die Köhlerei in der Rüspe während des laufenden Jahres 1724, abgeschlossen mit den Köhlern Antonius Schwartz und Johannes Hoffmann, Wilhelm Schmidt aus Erndtebrück sowie den Gebrüdern Johannes und Jakob Herling.

Archiv des Freiherrn von Fü+rstenberg-Herdringen, Akte AFH 1769, Blatt 84.

26.01.1724 Jakob Gothen leiht Geld aus der Armenstiftung

Johann Wilhelm Anton Höynck, Richter in Bilstein, und die Gerichtsschöffen Valentin Funke und Gerhard Laymann bestätigen, dass Jakob Gothen aus Heinsberg erklärt habe, aus der fürstenberg’schen Armenstiftung ein Kapital von 10 Rtl. leihen zu wollen, um damit in diesen schwierigen geldlosen Zeiten besser über die Runden zu kommen. Er verpfändet dafür Grundbesitz. Ausgefertigt vom Gerichtsschreiber Johann Georg Vasbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Seite 53.

29.01.1724 Brief aus Waldenburg

Bericht des Amtsverwalters Johann Eberhard Höynck an den Freiherrn von Fürstenberg über die Zwangseintreibungen bei Langenohl und bei Johannes Kraushaar auf Waldenburg. Am 28. Januar 1724 sei der älteste fürstenbergische Diener Marcus verstorben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 375, Blatt 42.

07.04.1724 Neuer Jagdwagen für die Adolfsburg

Rechnung des Sattlers Heinrich Schulte aus Attendorn über die Anfertigung eines neuen Jagdwagens für die Adolfsburg. Hierzu wurden verbraucht 28 Pfund Leder und 1000 Tapetennägel. Schmidt bekam vom Rentmeister Reutz dafür 9 Rtl. 12 ß.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1726.

06.05.1724 Pachtbriefe bergen Material zur Familiengeschichte

Bemerkungen zum Gewinnprotokoll der Häuser Adolfsburg, Langenei und Oberkirchen.
1. Reutzes Gut zu Oberhundem: Reutz, der das Pachtgut mit seinem verstorbenen Schwiegervater Menge und seiner verstorbenen Schwiegermutter erheblich verbessert hat, wird dieses Mal von der Zahlung des Gewinngeldes befreit. – 2. Mertens Gut zu Oberhundem: Wird jetzt durch Johann Christ. Schmelter genannt Mertens bewirtschaftet, vorher durch seinen Schwiegervater Johann Höynck genannt Mertens. – 3. Contzen Gut zu Meggen: Rötger Contze gibt 10 Rtl. als Gewinngeld, dieses wird einmalig auf 9 Rtl. ermäßigt, weil er und Brinker großen Schaden wegen Hagelschlag erlitten haben. – 4. Brinkers Gut zu Meggen: Das Gewinngeld wird auch wegen Hagelschlag einmalig reduziert. – 5. Wittemund zu Bominghausen: Witwe Margaretha zeigt an, dass ihr Mann vor drei Jahren verstorben sei. Während früher eine neue Scheune errichtet wurde, ist jetzt auch ein neues Backhaus auf dem Gut. – 6. Ferdinand Kämpers Gut: Vormals Johann Kleve zu Oberhundem, jetzt Ferdinand Kämper. Teilt mit, dass Rentmeister Menge aus seinem Haus Dielen besorgt hätte, um sie bei Kämper einzubauen. – 7. Im Voßloch: Hat Jakob im Voßloch gewonnen. Dieser bittet um Nachlass der Pacht, da sein Häuschen bald umfallen werde. – 8. Heinrich Baumeister hatte die alte Witwe nebst zwei Kinder zu ernähren, deshalb wird die Pacht ermäßigt. – 9. Am Kleve: Nun Rötger Kleves, wohnt seit 24 Jahren auf dem Kotten, versorgt seine alte Schwiegermutter, einen lahmen Jungen und 6 kleine Kinder; die Pacht wird von 6 auf 4 Rtl. ermäßigt. – 10. Johannes Beckmann zu Silberg bittet um Zuweisung von Holz zum Bau eines Stalls. Da er die Langeneier Berge beaufsichtigt, soll ihm das Holz angewiesen werden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1680, Blatt 199.

12.06.1724 Fürsterberg'scher Armenfonds vergibt Darlehen

Auf dem Haus Hengstebeck erscheinen die Eheleute Johannes Mertens und Maria Mertens aus Benolpe und bekennen, aus dem fürstenber’schen Armenfonds ein Kapital von 25 Rtl. entliehen zu haben. Sie verpfänden dafür ihre Wiese. Ausgefertigt in Hengstebeck durch den kurfürstlichen Richter des Amtes Bilstein, Johann Wilhelm Anton Höynck.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Seite 161.

24.06.1724 Peter Schulte leiht sich Geld aus dem Armenfonds

Auf dem Haus Hengstebeck erscheint Peter Schulte aus Würdinghausen und bekennt, aus dem fürstenberg’schen Armenfonds ein Kapital von 50 Rtl. entliehen zu haben. Er verpfändet dafür seinen Grundbesitz. Ausgefertigt in Hengstebeck durch den kurfürstlichen Gerichtsschreiber des Amtes Bilstein, Johann Georg Vasbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Seite 165.

03.07.1724 Überprüfung der Wollprodukte durch Attendorner Zunft

Bericht über die Kontrolle der Wollproduktion im Herzogtum Westfalen. Hierzu erschienen der vereidete Attendorner Hensemeister Johannes Keespe, der im Beisein des Oberamtsführers Arnold Laes die Prüfung vornahm. Zunächst wurde das Wolltuch des Keespe selbst geprüft und für in Ordnung befunden. Es folgten Prüfungen bei Bernhard Dingerkus in Attendorn (an der Elle fehlte ein Daumen-breit = straffällig), Anton Dingerkus in Attendorn (an der Elle fehlte ein Finger dick = straffällig), Hermann Dingerkus in Attendorn (in Ordnung), Antonius Meyer aus Attendorn (in Ordnung), Johann Heinrich Achenbach, Bürger in Siegen (in Ordnung), Bürgermeister Pfeiffer (in Ordnung), dann aus Siegen (alle in Ordnung): Johann Heinrich Arzenahl, Johannes Schumacher, Johann Heinrich Mum, Johann Thomas Kahn, Achenbach, Hans Wilhelm Jüngst, Hermann Wingesbach, Johann Heinrich Hermans, Johann Philipp Lochheinrich, Daniel Achenbach, Johannes Beyer, Johann Heinrich Daube, Heinrich Lohheinrich, Johann Thomas Schieffer, Johannes Peter Schumacher, Alexander Daubs, Mathias Büsse, Johann Gerber, Hermann Keespe, Johannes Jüngst, Martin Hermes, Jakob Daube, Hans Henrich Busch und Witwe Keespe. – Namens der Zunftgenossen in Siegen begehrte deren Vertreter Johann Heinrich Jüngst einen Protokollauszug.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2573, Blatt 353.

05.07.1724 Blaukittel gab es schon 1724

Brief des Amtsverwalters Johann Eberhard Höynck an Freiherrn von Fürstenberg, in den Ämtern Bilstein, Waldenburg und Fredeburg seien mit Ordre der Regierung in Arnsberg 300 Mann "von den besten Kerls aufgelesen, und mit weißen Kiddels undt blauwen auffschlegen bekleidet worden", um beim Einzug des Kurfürsten Spalier zu bilden. Die Verfügung wurde so umgesetzt, dass das Amt Bilstein 110, die Gerichte Olpe, Drolshagen und Wenden 80, das Gogericht Attendorn 40, das Amt Fredeburg 50 und das Gericht Schliprüthen 20 Mann stellen werde. Für 300 Kittel muss ein Betrag von 150 Rtl. veranschlagt werden, außerdem habe jeder Mann bei einer kalkulierten Gesamtdauer von 5-6 Tagen pro Tag 6 Groschen Verpflegungsgeld zu bekommen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 376, Blatt 7.

05.08.1724 Testament der Witwe Maria Theresia von Fürstenberg

Testament der Witwe Maria Theresia von Fürstenberg geb. von Westphalen. Nebst Codizill vom 20. Oktober 1729, nebst Kopie und einigen anderen Papieren über die Legate und das vorhandene Silbergeschirr.

Das Testament wurde auf der Burg Schnellenberg verfasst und von dem Attendorner Rector Hospitalis Stephan Dingerkus geschrieben.

Die Witwe vermacht darin u.a. zu dem geplanten Kirchenbau des Hospitalls S. Barbara vor Attendorn 100 Reichsthaler.

Zeugen (Die Darstellungen auf den einzelnen Siegeln sind in Klammern aufgeführt) sind Johann Gottfried Bresser, Markus Franziskus Gertmann (aufgerichtete Hand), Vikar der Vikarie Omnium Sanctorum, Johannes Caspar Hundt, Presbyter (aufgerichtete Hand), Bernhard Heinrich König, Presbyter (Pfau), Franz Heinrich Tütel (Schriftzug), Stephan Dingerkus, Rector Hospitalis und Vikar S. Barbarae, Notarius publicus (Anker).
Siegel der Ausstellerin, der Zeugen und des Notars Stephan Dingerkus.

Im Kodizill vom 30.10.1729 zieht die Erblasserin die 100 Rtl. zum Hospitalkirchenbau zurück, da Stephan Dingerkus das Geld bereits empfangen habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 488.

11.08.1724 Burghoff wird Gograf

Kurfürst Clemens August verleiht Johann Adolf Burghoff die Gografenstelle in Attendorn, die bisher durch den Johann Heinrich Bigeleben verwaltet wurde. Letzterer wurde zum wirklichen westfäl-schen gelehrten Rat ernannt. Siegel und Unterschrift des Kurfürsten

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2550.

19.09.1724 Franziskanerpater weiht neue Glocke

Am Samstag vor Ostern zerspringt in Rhode die große Glocke. Nachdem mittlerweile der Umguß erfolgte, soll der Guardian des Franziskanerklosters in Attendorn die Glocke am 21.9.1724 weihen. Hierzu wird Freiherr von Fürstenberg als Pate geladen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 377, Blatt 90.

21.09.1724 Ewiger Prior kommt nicht zur Jagd

Prior Gaudenz Möller zu Ewig bedankt sich für die Einladung zur Jagd in Adolfsburg, bedauert aber, nicht teilnehmen zu können. "Allein ietziger Zustandt meines anvertrauweten Gotteshauses will meine Abwesenheit gar nicht dulden, allermaßen künfftigen sontag das Jubileum allhier seinen anfang nehmen wirdt ..." Er bedankt sich dabei für die Übersendung des delikaten Stückes Wildpret.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 376, Blatt 194.

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