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Dienstag, 22. Oktober 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

24.05.1576 Samtwiese in Tecklinghausen

Bernhard Vogt von Elspe und sein Sohn Bernhard zu Borghausen verpachten ihre Samtwiese bei Tecklinghausen, ungefähr zu 3 Fuder Heu groß, an die Eheleute Thonis und Grete zu Tecklinghausen, für die Dauer von acht Jahren. Zeugen sind Hermann von Plettenberg zu Bamenohl und Peter Schulte von Mecklinghausen.

Dieselben verpachten am gleichen Tag ihre Samtwiese zu Tecklinghausen an die Eheleute Hans und Anna Herder zu Tecklinghausen für die Dauer von acht Jahren. Zeugen sind dieselben wie zuvor.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 164, Blatt 40f.

31.05.1576 Platten-Hof in Helden verpachtet

Bernhard Vogt von Elspe und dessen Sohn Bernhard verpachten dem Jakob Platte und dessen Ehefrau Trine den Platten Hof in Helden für die Dauer von acht Jahren. Die Pächter sollen Johann Krempen unbelästigt als Kötter auf dem Hof wohnen lassen. Zeugen sind Wilhelm Vogt, Pastor zu Helden, Johann Herder, Pastor zu Bremen, und Peter auf dem Jaekel [Jäckelchen].

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 154, Blatt 31.

29.05.1577 Grundstückstausch mit Kloster Ewig

Das Kloster Ewig übergibt seine Wiese auf der Hengstebeck, den Teich und ein Stück Land darüber dem Drosten Caspar von Fürstenberg für eine Wiese in der Hengstebeck, die er von Hans Folen gekauft hat; außerdem erhält Caspar von Fürstenberg ein Ländchen oberhalb der Petmecke und 40 Rtl. in bar.
Auf der Papierurkunde befindet sich das Siegel des Klosters.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22092.

07.10.1577 Landverkauf am Askay

Vor dem Priester und Notar Johannes Herder von Schmallenberg bekennt Bernhard Vogt der Jüngere von Elspe, daß er am 30.12.1576 dem Schulten Wilhelm in Biggen ein Land am Askay verkauft hat. Das Land hat eine Größe von 7 Müddescheid. Als Bürgen treten Johann zum Hove zu Dünschede und Thonis vur dem Hagen zu Niederhelden auf. Zeu-gen sind der Dünscheder Küster Heinrich Schulte und Caspar Flaske [Flusche?] von Heggen.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 191.

23.06.1578 Mecklinghauser Belehnung

Heinrich von Heggen zu Ewig, ältester Sohn des Johann von Heggen, belehnt Bernhard Vogt von Elspe den Jüngeren zu Borghausen mit dem Hof zu Mecklinghausen, auf dem zur Zeit Johann Schryver in dem Overendorpe sitzt. Zeugen sind Caspar von Heygen, sein Bruder zu Amecke, und Dietrich Rödinckhausen, Verwalter zu Waldenburg. Konzept.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 21542.

15.08.1578 Pastor braucht Geld

Jakob am Markt, Bürger zu Attendorn, und Catharina, seine Hausfrau, verkaufen dem Pastor und sämtlichen Priestern des Chorkapitels von Attendorn eine Summe Geld aus ihrem Land auf der neuen Mühle, stoßend einerseits an Johann Voß, und andererseits an den Walkegraben, oben an die Kinder des seligen Zacharias Oems Land. Zeugen sind Bürgermeister Markus Pels, Kämmerer Jorgen Pasell. Pergamenturkunde mit einem Siegel des Bürgermeisters Markus Pels.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 511.

28.08.1578 Das Jäckelchen wird verpfändet

Vergleich zwischen Heinrich van Heygen einerseits und Hermann van Neuhoff und seinem Diener Johann. Darin wird festgestellt, dass Heinrich von Heygen dem Hermann von Neuhoff eine Summe von 232 Rtl. schulde und dafür seinen Hof auf dem Jäckelchen verpfände.

Der Droste Caspar von Fürstenberg vermerkt am 20.10.1578 auf der Urkunde, der Richter solle dem Neuhoff die wirkliche Immission widerfahren lassen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23575.

24.11.1578 Oedingerhof verkauft

Kaufbrief des Kurfürsten Gebhard Truchseß über den dem Dros-ten Caspar von Fürstenberg verkauften Oedingerhof zu Altenhundem für 300 Tlr. an die Schule in Werl.
Pergament.
Nebst Quittung vom 1. Januar 1579 über die 300 Tlr.
Siegel des Kurfürsten und des Drosten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22531.

12.12.1578 Baugenehmigung für Bilsteiner Mühle erteilt

Erzbischof Gebhard von Köln gestattet dem Drosten Kaspar von Fürstenberg, auf seine Kosten in Bilstein auf der Roderbecke eine Mühle zu errichten und zu betreiben.
Pergament, mit eigenhändiger Unterschrift des Kurfürsten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1142, Blatt 461.

05.02.1579 Grundstückskauf des Klosters Ewig

Das Klosters Ewig bestätigt den Kauf der "Mittagsseite des Burschettholzes nach der Hengstebeck zu und einen Ort dabei nach dem Teilchensdieke zu unter dem Wege" durch den Drosten Caspar von Fürstenberg.
Die Urkunde enthält das Konventssiegel des Klosters Ewig.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22098.

06.02.1579 Neuer Vikar für Helden

Godefrydus Dreudeke von Dünschede, Student in Köln, bestätigt die Belehnung mit dem "Sanct Peters Altair in dero Klufft zu bemelter Pfarrkirchen" in Helden durch Bernhard Vogt von Elspe den Älteren. Die Belehnung ist durch Fürsprache seines Großvaters, des Heldener Pfarrers Wilhelm Vogt und durch seinen Vater Hans Drüedeke in Dünschede zustande gekommen. Sobald Gottfried Drüeke geweiht ist, wird er in das Amt einge-führt. Siegel des Pastors Wilhelm Vogt.

In dieser Urkunde geht es darum, dass dem Priesteramtskandidaten Gottfried Drüeke aus Dünschede die Petrus-Vikarie in Helden verliehen wurde. Der Altar stand in der Krypta der Heldener Pfarrkirche.

Archiv des Freiherrn von
Plettenberg-Bamenohl, Akte 207.

20.05.1579 Repetaler Land wird verkauft

Heinrich von Heggen und Margaretha, dessen Frau, verkaufen den Eheleuten Thies und Anna zu Rieflinghausen ihr Land (Rodeland) in der Liemeke, liegend dem Siepen herab bis an den Markhagen, und beiderseits an Jakob Schneppers Gut stoßend; das Land hatte bisher Wilhelm Pulte gepachtet.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23407/14.

06.08.1579 Humpert Wrede bestätigt Belehnung

Lehnsrevers des Humpert Wrede zu Saalhausen über die Belehnung mit dem halben Gut daselbst durch den Drosten Caspar von Fürstenberg. Papiersiegel des Jost Eckhard, Landknecht zu Bilstein.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1393.

05.10.1579 Lehnsherr sauer

Eberhard von und zum Bruch beklagt sich, dass er bereits zweimal vergeblich nach Hundem geritten sei, um die Lehen von Meggen und Maumke zu erneuern. Die Lehnsleute bis auf Johann Hoffnagel und Jakob Duwenhögger seien sämtlich nicht erschienen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1173.

02.01.1580 Waldfrevel im Schnellenberger Wald

Caspar von Fürstenberg schreibt an den Kurfürsten wegen der Verwüstung des hohen Gehölzes durch Cornelius Zeppenfeld zu Attendorn, der deswegen mit Marxen Joanvahrs in Streit geraten ist.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 141.

24.01.1580 Cornelius Zeppenfeld verwüstet Wald

Caspar von Fürstenberg schreibt an den Kurfürsten wegen der Verwüstung des hohen Gehölzes durch Cornelius Zeppenfeld zu Attendorn, der deswegen mit Marxen [= Markus] Joanvahrs in Streit geraten ist.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 141, Blatt 5.

21.02.1580 Waldenburger Pension ausgezahlt

Adolf von Hatzfeld bestätigt den Empfang einer Jahrespension in Höhe von 25 Goldgulden, die ihm der Burgverwalter zu Waldenburg, Johannes de Berve, für das Jahr 1579 bezahlt hat. Die Abgabe geht auf eine Verschreibung zurück, die sein Vater Werner von Hatzfeld zusammen mit dessen Bruder Heinrich beurkundet haben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 141, Blatt 13.

10.06.1580 Höfe in Hundesossen verpachtet

Gewinnbrief. Damit verpachtet Caspar von Fürstenberg in seiner Eigenschaft als Erbvogt von Grafschaft die zur Erbvogtei Grafschaft gehörenden Höfe zu Hundesossen für die Dauer von acht Jahren an Johann Hennecke und Hans Figge daselbst. Die Pächter haben ihm dafür jährlich einen alten oder Reichstaler zu zahlen sowie eine Gans und ein um das andere Jahr ein mageres Schwein.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3517

17.06.1580 Testamentseröffnung

Notariatsinstrument über die Eröffnung des Testaments und Codizills des Hermann von Plettenberg zu Bamenohl, worin dessen Schwager Bernhard Vogt zum Prinzipalerben ernannt wird.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22347

06.08.1580 Patronatsrechte der Heldener Kirche

Brief des Bernhard Vogt von Elspe an den Prokurator Johannes Antonius zu Werl; darin macht er deutlich, daß die Patronatsrechte über die Kirche zu Helden unter allen Umständen gewahrt werden müssten. Notfalls habe man dafür Sorge zu tragen, daß die Rechte gerichtlich bestätigt würden.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 202.

18.08.1580 Turbulenzen bei der Besetzung der Vikarsstelle in Helden

Bernhard Vogt von Elspe zu Borghausen teilt dem Godert Drüdeke zu Helden mit, daß er bezüglich der Stellenbesetzung der St. Anna Vikarie zu Helden etliche Bewerbungen vorliegen habe. Er lädt die Kirchenprovisores und die Bauernrichter ein, anderntags in Borghausen über die Stellenbesetzung zu entscheiden.

Es entbrennt daraufhin eine Auseinandersetzung zwischen den Kirchenprovisores, dem Lehnsherrn Bernhard Vogt von Elspe, um die Stellenbesetzung der Annenvikarie. Johann Herder, Pastor zu Helden, beklagt sich über Intrigen des designierten Nachfolgers Godert Drüdeke; Bernhard Vogt von Elspe versucht zu schlichten.

Am 22. Dezember 1582 (nach mehr als zwei Jahren) erhält Johann Herder, Vizepastor zu Drolshagen und Vikar zu Helden, von Bernhard Vogt von Elspe die Mitteilung, daß die Stellenbesetzung der St. Annenvikarie immer noch nicht abschließend geregelt sei.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 207.

08.09.1580 Schulden des Wilhelm Hypolitus

Schuldverschreibung des Hypoliten Wilhelm zu Mecklinghausen über 10 Rtl., die er von Johann im Oberdorf geliehen hat. Dafür verpfändet er das Land "fur dem Teckersiepen." Unterschrieben von Franz von der Hardt, Richter zu Bilstein, und Eberhard Roeden, Ge-richtsschreiber dortselbst.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23407/16.

13.11.1580 Betrug in Mecklinghausen

Hippolytus Schriever zu Mecklinghausen teilt dem Kurfürsten mit, dass er im Jahre 1570 von Johann von Heggen zu Ewig und Johann Bonninghaus zu Apereke einen Hof in Mecklinghausen gekauft habe. Dabei sei aber verschwiegen worden, dass der Vogt von Elspe zu Borghausen 83 Taler aus dem Hof zu fordern hätte, wofür nun eine jährliche Rente zu zahlen sei. Um weiteren Schaden zu verhüten, möge der Kurfürst den Vertrag von 1570 annullieren oder a-ber dafür sorgen, daß der Verkäufer ihm den Schaden erstatte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23407/15.

29.03.1581 Lehnsbrief für Hespecke

Kurkölnischer Lehnbrief über Hof und Gut zu Hespecke [bei Ewig]. Da Johann Bockemolle, Pächter des Hofes, kürzlich gestorben ist und der Hof seinen Voreltern und ihm selbst gelehnt wurde, belehnt Kurfürst Gebhard von Köln nun den Caspar von Fürstenberg mit dem Hof.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 1129.

10.07.1581 Zwangsmaßnahmen in Mecklinghausen

Franz von der Hardt, Richter, und Rotger zu Herrntrop, Hans Hermes, Johann Moller und die Schöffen des Gerichtes Bilstein bestätigen, daß sich Michael Schwermer zu Emblinghausen darüber beklagt habe, die dem Wilhelm Hypoliten zu Mecklinghausen geliehenen 98 holländischen Taler nicht zurückbekommen zu haben. Die ihm verpfändete Wiese wird nun gerichtlich überschrieben, bis das Geld bezahlt ist.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23401.

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