Historisches Tagebuch
Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.
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Es wurden 4678 Einträge gefunden20.08.1705 Neuer Schafstall auf Schnellenberg
Werkvertrag zwischen Ferdinand von Fürstenberg und dem Attendorner Maurermeister Eberhard Gertmann über den Bau des neuen Schafstalls auf der Burg Schnellenberg zum Preis von 26 Rtl.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.
04.09.1705 Neubesetzung der Gerichtsschreiberstelle in Olpe
Peter Koch, Gerichtsschreiber von Olpe und Attendorn, teilt dem Freiherrn von Fürstenberg mit, dass sein Vater Ludwig Koch 1656 als Gerichtsschreiber angestellt wurde. Damals lag das Gericht Olpe, Drolshagen und Wenden als Folge des Dreißigjährigen Krieges danieder. Nur, weil Ludwig Koch nicht unvermögend war, konnte er damals die Stelle antreten. Er zog aus der Grafschaft Arnsberg nach Olpe und übernahm, als der alte Richter starb, neben der Stelle des Gerichtsschreibers auch die des Richters, bis er nach drei bis vier Jahren vom Richter von Stockhausen abgelöst wurde. Ludwig Koch starb kurz darauf und hinterließ ein unbestelltes Haus, was für dessen Witwe und die Kinder ein gro-ßes Problem war. Deshalb hatte der Freiherr von Fürstenberg das Amt des Gerichtsschreibers an Peter Koch übertragen, um finanzielle Sicherheiten zu schaffen. Nun habe er, Peter Koch, dieses Amt 40 Jahre lang treu ausgeübt, dabei wegen der Grenzlage manche Unannehmlichkeiten zu bewältigen gehabt, und empfiehlt seinen Sohn Johann Dietrich Koch als Nachfolger für die Stelle. Dieser war bereits durch kurfürstlichen Erlass vom 25.05.1691 zum allgemeinen Vertreter seines Vaters ernannt worden.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2551.
20.09.1705 Pliesterarbeiten vergeben
Vertrag zwischen Ferdinand von Fürstenberg und dem Pliesterer Meister Johannes Häusler aus Wipperfürth über die Durchführung von Pliesterarbeiten am neuen Flügel der Adolfsburg. Das Material wird zur Verfügung gestellt, der Meister erhält einen Lohn von 92 Rtl. Siehe auch Vertrag vom 20.07.1713 über die Pliesterarbeiten im rechten Teil des neuen Flügels mit Ausnahme der Kapelle, die mit Stuck ausgestaltet werden soll. Die Materialien werden geliefert, der Lohn beträgt 125 Rtl.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1726.
14.10.1705 Freiherr von Heuell bleibt in Wien
Heinrich Freiherr von Heuell, Reichshofrat in Wien, teilt dem Freiherrn von Fürstenberg mit, dass er sich trotz eines Angebotes zur finanziellen Verbesserung entschieden habe, nicht nach Regensburg zu gehen, sondern in Wien zu bleiben "...Befehle mich undt bin von Herzen der alte trewe Diener." [Lacksiegel]
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 317, Blatt 156.
17.10.1705 Adoption vor 300 Jahren
Henrich Mette und seine Gattin Eva aus Oberveischede adoptieren Casparus Mette und Anna Hake, damit sie sich ihr Eheversprechen geben können. Die Modalitäten werden im Detail abgesprochen.
Zeugen: Adam Hake aus Tecklinghausen, Johannes Kuse aus Oberveischede, Johannes Huperts, Johannes Hake, Bruder der Braut.
Zeugen: Adam Hake aus Tecklinghausen, Johannes Kuse aus Oberveischede, Johannes Huperts, Johannes Hake, Bruder der Braut.
Pfarrarchiv Helden, Amtsbuch B 6, Seite 101.
16.11.1705 Beckers Haus zu Gunsten der Armen verkauft
Kaufvertrag. Damit verkaufen die Eheleute Melchior Becker und Anna Ursula Burghardt, Bürger zu Attendorn, dem Ferdinand von Fürstenberg zum Besten der Fürstenbergschen Armen zu Attendorn zum Preis von 160 Rtl. ihr Haus daselbst auf dem Friedhof, samt Höfchen, Miststätte und allen anderen Gerechtigkeiten und Zubehör.
Siegel des Gogerichtes in Attendorn.
Siegel des Gogerichtes in Attendorn.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4041.
19.11.1705 Einlagerung des Korns in der Adolfsburg
Der Rentmeister der Adolfsburg notierte täglich, welche Mengen Korn er an die Pferde und Maulesel ausgegeben hatte. Außerdem wurden die Kornmengen angegeben, die für die Zugochsen, Schweine und Tauben abgemessen wurden. Hinzu kamen die Kornabgaben für die Küche der Adolfsburg. Interessant sind die Vermerke, an welche Pferde Korn abgegeben wurde; aus diesen Angaben lässt sich erschließen, wer zu Besuch weilte.
1705 wurden für die vorgenannten Zwecke durch den Rentmeister der Adolfsburg Johann Albert Menge folgende Kornmengen eingelagert: 3 Müdde 2 Spint Roggen, 47 Müdde 5 Spint Gerste,
504 Müdde 4 Spint Hafer, 2 Müdde Weizen. Alle Angaben in Soester Maß.
1705 wurden für die vorgenannten Zwecke durch den Rentmeister der Adolfsburg Johann Albert Menge folgende Kornmengen eingelagert: 3 Müdde 2 Spint Roggen, 47 Müdde 5 Spint Gerste,
504 Müdde 4 Spint Hafer, 2 Müdde Weizen. Alle Angaben in Soester Maß.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1736, Blatt 129.
09.12.1705 Geldsegen auf Schnellenberg
Ferdinand von Fürstenberg zu Schnellenberg schreibt an den aus Attendorn gebürtigen Reichshofrat Freiherr Heinrich von Heuel zu Wien und bittet ihn um Rat, wie der Nachlass des verstorbenen Onkels und Dompropstes Johann Adolf von Fürstenberg an ihn am Besten übertragen werden kann. Ferdinand soll in den Genuss zahlreicher Stiftungen kommen und möchte das Geld gern zum weiteren Ausbau der Burg Schnellenberg verwenden.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 316, Blatt 505.
31.12.1705 Eheversprechen Jasper - Rinschede
Eheversprechen zwischen Matthias Jasper aus Kirchveischede und Margaretha Rinschede aus Bürberg, Witwe. Das Brautpaar zieht in Jaspers Haus ein. Einer soll des anderen Vermögen im Todesfall erben. Die Mitgift wurde vor etwa 14 Jahren (= ca. 1681) beim Ehevertrag ihrer Mutter verhandelt. Dabei wurde auch die Tochter Christina, die in Rauterkusen starb, bedacht.
Zeugen: Johannes Gerke, Peter Junker, Johannes Henkel, Caspar Rinschede, Christina Kön.
Zeugen: Johannes Gerke, Peter Junker, Johannes Henkel, Caspar Rinschede, Christina Kön.
Pfarrarchiv Helden, B 6, Seite 102.
02.01.1706 Neujahrsgrüße aus Wien
Der aus Attendorn gebürtige Reichshofrat Heinrich von Heuel zu Wien wünscht Ferdinand von Fürstenberg alles Gute zum neuen Jahr und bekräftigt seinen Einsatz zur Erlangung einer Paderborner Dompräbende.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 318, Blatt 5.
06.07.1706 Politische Schachzüge
Ferdinand von Fürstenberg teilt den Reichshofräten Heinrich von Heuel und von Consbruch in Wien mit, dass durch den Tod des Aeneas Vierfuß eine Dompräbende in Paderborn freigeworden sei. Da das Präsentationsrecht dem Kaiserlichen Hause zustehe, möge Heuel darauf hinwirken, dass für diese Stelle der Geistliche und Lehrer Matthias Nicolai vorgeschlagen werde.
Somit wurde der aus Attendorn gebürtige Heinrich von Heuel Drahtzieher im politischen Ränkespiel um die Besetzung einer Domherrenstelle in Paderborn.
Somit wurde der aus Attendorn gebürtige Heinrich von Heuel Drahtzieher im politischen Ränkespiel um die Besetzung einer Domherrenstelle in Paderborn.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 319.
18.08.1706 Hunde an die Leine
Gemäß kurfürstlicher Verordnung vom 30.06. ordnet Amtsverwalter Höynck für die Ämter Bilstein, Waldenburg und Fredeburg an, dass ab sofort Schäferhunde nur noch an der Leine mitgeführt werden dürfen. Außerdem darf auf jedem Hof nur noch ein Hofhund gehalten werden, der aber angebunden sein muss. Hunde, die nicht angebunden angetroffen werden, dürfen ohne Vorwarnung erschossen werden.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1769, Blatt 137.
27.08.1706 Eheversprechen Schwarte-Schulte
Eheversprechen zwischen Christophorus Schwartze aus Sange und Gertrud Schulte aus Finnentrop. Das Brautpaar wird in Sange leben. Im Todesfall erbt einer das Vermögen des anderen.
Zeugen: Hermann Schulte von Finnentrop, Peter Wilmeß aus Sange, Peter Flamme, die Eltern der Brautleute.
Zeugen: Hermann Schulte von Finnentrop, Peter Wilmeß aus Sange, Peter Flamme, die Eltern der Brautleute.
Pfarrarchiv Helden, Verlobungsregister B 6, Seite 104.
04.11.1706 Borghausen wird neu verpachtet
Pachtvertrag zwischen Conrad Wilhelm Vogt von Elspe zu Westhemmerde und Borghausen einerseits und Franciscus An-dreas Antonius Außel und dessen Gattin Helena Burghoff andererseits über die Pachtung des adeligen Hauses Borghausen mit allen Zubehörungen, Ländereien, Wie-sen, Weiden, Mast, grober und kleiner Jagd, Fischerei und Brandholz. Dazu ge-hört auch die Gerechtigkeit, "auffm Tecklinghauser Hof die güsten Rinder im Sommer zu weiden, wie auch das freie Multer auf der Grevenmühle." Die Pacht-zeit dauert acht Jahre, der Pachtzins beträgt jährlich 150 Rtl. - Sämtliche Abgaben der Kolonen sind einzutreiben und zu versilbern, dafür erhält der Pächter 50 Rtl., die er von der Pachtsumme abziehen kann. - Jährlich sollen 200 Schafe auf das Viehhaus ge-nommen werden. - Reparaturen sind nur mit vorheriger Zustimmung des Eigentü-mers gestattet. - Für die Erteilung und Nutzung des Jagdrechts hat der Pächter im Gegenzug 2 Koppeln Jagdhunde zu un-terhalten. - Wegen freier Nutzung des Multers an der Grevenmühle sind die Pächter verpflichtet, mit ihren Leuten die Schlacht und den Mühlengraben aufzu-räumen und zu unterhalten. - Jährlich muß im Stall Stroh gestreut oder Torf gehackt werden, der dann verstreut wird. Der so entstehende Mist ist alljährlich auf die Felder zu streuen. - Pferde- und Handdienste der Kolonen können in Anspruch genommen werden; sie können aber auch als Barzahlung getilgt werden. - Die Rechte über den Holz-knecht Rotger Gobbelen verbleiben beim Erbherrn; sollte dieser abziehen oder sterben, ist es dem Erbherrn vorbehal-ten, einen Nachfolger einzustellen. - Falls der Erbherr im Hause Borghausen speisen möchte, zahlt er für sich 1 Blamüser, für seinen Diener 1/2 Blamüser. - Die Rechnung ist alljähr-lich korrekt vorzulegen. Verhandelt in Ahausen, Unterschriften und Siegel der Vertragspartner.
Archiv des Freiherrn von Plettenberg zu Bamenohl, Akte 116, S. 27.
07.01.1707 Mägde verschweigen lebensbedrohende Krankheit
1707 Januar 7
Brief des Rentmeisters Brochmann zu Schnellenberg an den Freiherrn von Fürstenberg. Darin berichtet er zunächst über die Wiederbesetzung der Vikariestelle SS. Francisci et Clarae an der Attendorner Pfarrkirche. Über den Tod des bisherigen Stelleninhabers Vikar Lohn gibt es haarsträubende Berichte. So sei seine Krankheit bis zum Schluß von den Domestiken verschwiegen worden. solle doch schier halbtodt seine Nachlassenschafft dem Mutter Gottes Altar in der Pfarkirche, wovor er begraben worden, vermacht haben, gestaldt mich der H. Pastor undt die provisoren mit perlustrier- undt Inventarisierung der Brieffschaften undt anderen Sach täglich beschäfftiget sein. Dann berichtet er über die Vermessung des Plaßmannshofes.
Brief des Rentmeisters Brochmann zu Schnellenberg an den Freiherrn von Fürstenberg. Darin berichtet er zunächst über die Wiederbesetzung der Vikariestelle SS. Francisci et Clarae an der Attendorner Pfarrkirche. Über den Tod des bisherigen Stelleninhabers Vikar Lohn gibt es haarsträubende Berichte. So sei seine Krankheit bis zum Schluß von den Domestiken verschwiegen worden. solle doch schier halbtodt seine Nachlassenschafft dem Mutter Gottes Altar in der Pfarkirche, wovor er begraben worden, vermacht haben, gestaldt mich der H. Pastor undt die provisoren mit perlustrier- undt Inventarisierung der Brieffschaften undt anderen Sach täglich beschäfftiget sein. Dann berichtet er über die Vermessung des Plaßmannshofes.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3151.
17.02.1707 Vierzehnjähriger wird Vikar
Rentmeister Brochmann berichtet dem Freiherrn von Fürstenberg über die Stellenbesetzung der Vikarie SS. Francisci et Clarae in Attendorn. So soll der Pfarrer von Attendorn die Stelle dem Sohn seiner Schwester übertragen haben, der aber erst 13 oder 14 Jahre alt ist. Der Pfarrer soll Dr. Zeppenfeld nach Köln geschickt haben, um die Genehmigung zu dieser Stellenbesetzung zu erwirken. Gleichzeitig sind Bestrebungen im Gange, das großzügige Vikariehaus für die Familie Zeppenfeld zu erhalten, was durch die Stellenbesetzung möglich werden würde.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3151.
13.04.1707 Olper Panneklöpper liefert zur Adolfsburg
Abrechnung mit dem Kupferschläger Peter Liese aus Olpe für die Fertigung von 12 kupfernen und verzinnten Schüsseln und Näppen zur Adolfsburg.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1738, Blatt 137.
05.06.1707 Mäuse in der Adolfsburg?
Wilhelm Braun zu Schnellenberg fragt an, ob in der Adolfsburger Kapelle "alles verwahrt sey vor den Mäusen."
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 321, Blatt 1.
01.10.1707 Abrechnung über die Dacharbeiten an der Adolfsburg
Rechnung des Schieferdeckers Meister Eberhard Graf aus Attendorn über das Decken des Viehhauses mit seiner Länge von 103 Schuh, 45 Schuh hoch, mit 8 Fenstern. Außerdem die Anschlüsse zum alten Dach wieder hergestellt. Den Saustall gedeckt mit 57 Schuh Länge und 18 Schuh Höhe. Die Rechnung beträgt 107 Rtl. 6 ß. Siehe auch Rechnung vom 18.08.1711 über das Decken des neuen Hauptdaches bei einer Länge von 145 Schuh und einer Höhe von 28 Schuh. Hinzu kommt das Dach über dem Gang mit einer Länge von 43 Schuh und Höhe von 15 Schuh und 10 Dachfenster für ins-gesamt 87 Rtl. 30 ß.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1726.
10.11.1707 Der Fuselkessel wird verpfändet
Schuld- und Pfandverschreibung. Damit bekennt Johannes Hüppe, von dem Provisor der fürstenbergischen Armen in Attendorn, Caspar Rübing, ein Darlehen in Höhe von 10 Rtl. erhalten zu haben, um damit aufgelaufene städtische Lasten abtragen zu können. Er verpfändet dafür sein Haus sowie den Brandtwein- oder Fuselkessel mit aller Zugehöer. Unterschriften des Kreditnehmers und der Zeugen Amtsverwalter Johann Eberhard Höynck zu Bilstein und Rentmeister Wenemar Brochmann zum Schnellenberg.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4046.
17.01.1708 Drohender Krieg
Amtsverwalter Johann Eberhard Höynck teilt dem Freiherrn von Fürstenberg seine Sorgen über einen möglichen bevorstehenden Krieg mit. Deshalb habe er veranlasst, dass sämtliche Grenzen ab sofort beobachtet würden.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 767, Blatt 46.
26.01.1708 Drohende Truppendurchmärsche?
Amtsverwalter Höynck berichtet, dass die Kundschafter, die nach Frankfurt und Hessen geschickt wurden, keine Truppenbewegungen gemeldet haben. Dagegen würden aus Siegen und Oberkirchen dänische und schwedische Truppendurchmärsche angekündigt.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2688, Blatt 55.
01.02.1708 Organisation der Schützen
Der Olper Richter Johann Dietrich von Stockhausen schlägt vor, wie die Schützen der einzelnen Ortschaften am besten einzusetzen seien.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 767, Blatt 60.
21.04.1708 Neue Orgel für die Franziskanerkirche
Rentmeister Johann Adolf Menge zu Adolfsburg erinnert Ferdinand von Fürstenberg daran, dass der Orgelmacher zu Attendorn noch 200 Rtl. zu bekommen habe. Auf Anraten des Guardians habe er dem Bildhauer Sasse und auch dem Orgelbauer jeweils 50 Rtl. vorgestreckt. Nun sei die Orgel geliefert und für gut befunden, darüber habe der Orgelbauer ein Gutachten vorgelegt, deshalb habe er sein Geld gefordert. Menge bittet um Anweisung, wie weiter zu verfahren sei, um die Forderungen zu befriedigen.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 767, Blatt 220.
22.04.1708 Franziskanerorgel ist fertig
J.A. Menge zu Adolfsburg erinnert Ferdinand von Fürstenberg daran, dass der Orgelmacher zu Attendorn noch 200 Rtl. zu bekommen habe. Auf Anraten des Guardians habe er dem Bildhauer Sasse und auch dem Orgelbauer jeweils 50 Rtl. vorgestreckt. Nun sei die Orgel geliefert und für gut befunden, darüber habe der Orgelbauer ein Gutachten vorgelegt, deshalb habe er sein Geld gefordert. Menge bittet um Anweisung, wie weiter zu verfahren sei, um die Forderungen zu befriedigen.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 767, Blatt 220.