Historisches Tagebuch
Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.
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Es wurden 4678 Einträge gefunden09.03.1704 Geld für die Franziskaner
Gograf Johann Gottfried Bischopinck quittiert den Empfang von 40 Reichstalern durch den Schnellenberger Rentmeister Brockmann; das Geld ist für die Franziskaner in Attendorn für gelesene Messen bestimmt.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 308.
16.04.1704 Steinhauer Gehl erhält Auftrag
Ferdinand von Fürstenberg beauftragt den Steinhauer Johannes Gehl mit der Fertigung drei weiterer Kamine für die Burg Schnellenberg zum Preis von 50 Taler.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.
17.04.1704 Wechsel im Erbdrostenamt
Konzept eines Briefes Ferdinands von Fürstenberg, in dem er den Kurfürsten über den am 15.4. erfolgten Tod des Johann Adolf von Fürstenberg informiert. Gleichzeitig beantragt er, in das Drostenamt eingesetzt zu werden.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 316, Blatt 43.
18.04.1704 Inventar der Adolfsburg
Ferdinand von Fürstenberg zu Schnellenberg beauftragt Johann Eberhard Höynck, Rentmeister in Bilstein, unter Hinzuziehung eines Notars und zweier Zeugen, das Inventar der Adolfsburg aufzustellen.
Höynck begibt sich am 21. April mit Johann Georg Vasbach und den Zeugen Valentin Fincke von der Schwartmecke und Johann Wrede aus Bilstein zur Adolfsburg und fordert den dortigen Rentmeister Johann Albert Menge auf, ihm die Schlüssel der Burg zu übergeben. Durch einige symbolische Akte im Haupthaus, Viehhaus und in den Gärten und Wiesen ergreift Höynck offiziell Besitz im Namen seines Herrn, des Freiherrn Ferdinand von Fürstenberg. Es folgt die Aufnahme des Inventars in folgender Reihenfolge, wobei die Standorte der 55 Gemälde [= Schildereien] hier wiedergegeben wird.
Audienzstube, Saalstube, der unterste Saal (4 Schildereien), unterster Saalturm (2 Schildereien), Spinnstube, Mägdekammer,
Tafelstube, (in welcher der Dompropst 2 Schildereien, silbernes und vergoldetes Geschirr hatte und zu schlafen pflegte, Besteck), das Contörgen wurde versiegelt, Cabinett (7 Schildereien, illuminierter Schrank mit Leinen), Küchenkammer, Archiv (12 Schildereien, 1 Kiste, in der die Kirchenbriefe liegen, 1 versiegelter Schrank, ein Eisenfässchen), oberster Saal (2 Schildereien, tapeziert mit guldenem Leder), Zimmer Der Bischoff von Münster (2 Schildereien), Nebenkammer (3 Schildereien),
Zimmer Im Römischen König (2 Schildereien), Nebenkammer (4 Schildereien), Kammer im rot tapezierten Turm (2 Schildereien),
Zimmer Im Kaiser (2 Schildereien), Nebenkammer (4 Schildereien), Zimmer Im blauen Turm (2 Schildereien), Zimmer Im Churfürsten von Cöllen (2 Schildereien), Nebenkammer (3 Schildereien).
Es folgen die Auflistungen über Zinnwerk, Leinengezeug, Hausgerät in der Küche, Molkekeller, Pferdestall, Viehhaus, Getreide- und Malzvorräte, Vorratskammer mit 46 Seiten Speck, 42 Schinken, 54 halben Schweinköpfen und Schultern, 41 Bratwürste. Hinzu kommt noch das Bettgezeug in den Vorwerken.
Höynck begibt sich am 21. April mit Johann Georg Vasbach und den Zeugen Valentin Fincke von der Schwartmecke und Johann Wrede aus Bilstein zur Adolfsburg und fordert den dortigen Rentmeister Johann Albert Menge auf, ihm die Schlüssel der Burg zu übergeben. Durch einige symbolische Akte im Haupthaus, Viehhaus und in den Gärten und Wiesen ergreift Höynck offiziell Besitz im Namen seines Herrn, des Freiherrn Ferdinand von Fürstenberg. Es folgt die Aufnahme des Inventars in folgender Reihenfolge, wobei die Standorte der 55 Gemälde [= Schildereien] hier wiedergegeben wird.
Audienzstube, Saalstube, der unterste Saal (4 Schildereien), unterster Saalturm (2 Schildereien), Spinnstube, Mägdekammer,
Tafelstube, (in welcher der Dompropst 2 Schildereien, silbernes und vergoldetes Geschirr hatte und zu schlafen pflegte, Besteck), das Contörgen wurde versiegelt, Cabinett (7 Schildereien, illuminierter Schrank mit Leinen), Küchenkammer, Archiv (12 Schildereien, 1 Kiste, in der die Kirchenbriefe liegen, 1 versiegelter Schrank, ein Eisenfässchen), oberster Saal (2 Schildereien, tapeziert mit guldenem Leder), Zimmer Der Bischoff von Münster (2 Schildereien), Nebenkammer (3 Schildereien),
Zimmer Im Römischen König (2 Schildereien), Nebenkammer (4 Schildereien), Kammer im rot tapezierten Turm (2 Schildereien),
Zimmer Im Kaiser (2 Schildereien), Nebenkammer (4 Schildereien), Zimmer Im blauen Turm (2 Schildereien), Zimmer Im Churfürsten von Cöllen (2 Schildereien), Nebenkammer (3 Schildereien).
Es folgen die Auflistungen über Zinnwerk, Leinengezeug, Hausgerät in der Küche, Molkekeller, Pferdestall, Viehhaus, Getreide- und Malzvorräte, Vorratskammer mit 46 Seiten Speck, 42 Schinken, 54 halben Schweinköpfen und Schultern, 41 Bratwürste. Hinzu kommt noch das Bettgezeug in den Vorwerken.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 486.
01.05.1704 Schnellenberger Vikar prügelt sich mit Maler
"Protocollum Informationis uber die zwischen Herren Casparen und dem Mahler Eickel zum Schnellenberg vorgangene Schlägerey und Streitigkeiten."
Demnach hat sich Amtsverwalter Höynck von Bilstein am 1. Mai 1704 nach Schnellenberg begeben, um auf Befehl seines Herrn Ferdinand von Fürstenberg eine Auseinandersetzung zwischen dem Geistlichen Caspar und dem Maler Eickel zu untersuchen. Ferdinand notiert dabei, dass es für Caspar besser wäre, sich um eine andere Stellung zu bemühen. In der Untersuchung der Sache notiert Höynck, dass es offensichtlich am Georgsfest beim Abendessen zu einer Auseinandersetzung über die Zusammenstellung eines Brautwagens der Haushälterin Margarethe gekommen sei. Ein Wort habe das andere gegeben, wodurch schließlich die Schlägerei entstanden sei. Zeuge war Bruder Johann aus dem Attendorner Franziskanerkloster.
Demnach hat sich Amtsverwalter Höynck von Bilstein am 1. Mai 1704 nach Schnellenberg begeben, um auf Befehl seines Herrn Ferdinand von Fürstenberg eine Auseinandersetzung zwischen dem Geistlichen Caspar und dem Maler Eickel zu untersuchen. Ferdinand notiert dabei, dass es für Caspar besser wäre, sich um eine andere Stellung zu bemühen. In der Untersuchung der Sache notiert Höynck, dass es offensichtlich am Georgsfest beim Abendessen zu einer Auseinandersetzung über die Zusammenstellung eines Brautwagens der Haushälterin Margarethe gekommen sei. Ein Wort habe das andere gegeben, wodurch schließlich die Schlägerei entstanden sei. Zeuge war Bruder Johann aus dem Attendorner Franziskanerkloster.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1268, Blatt 601.
01.05.1704 Schnellenberger Bettenverzeichnis
Auf des Herrn Bett: 1 Matratze, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 bunte Decken, 1 damastene Decke.
Vor dem Weinkeller: 1 Unterbett, 4 Kissen, 4 Decken aneinander genäht.
In der Viehkammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Deckbett.
In der Stuben darbeneben: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 drillen Decke.
Auf dem Kaplan seiner Kammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf der Rindermagd Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
In der Haushälterin ihrem Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke
da die Mägde schlafen: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 1 Kissen, 2 Decken.
Auf der Jägerei: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 bunte Decken, hir hat H. Öhm selig auf geschlafen, 1 Tischtuch und die Gardinen.
Auf des Jägers Bet: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Decke, es ist alt
Auf des Schmieds Bett: 1 Federbett, 1 Pfühl, 1 Decke.
Auf des Pförtners Bett: 1 Flickenbett, 1 Pfühl, 1 Pülsendecke
Im Fremdenstall 1 Flockenbett, 1 Pfühl, 1 Decke
Im Reisenstall 2 Federbetten, 2 Pfühle, 2 Reisedecken
Im Ackerstall 2 Flockenbetten, 2 Pfühle, 2 Decken
In der Fremdenstube bei unserm Saal 1 alt Federbett, 1 Pfühl.
Im Einhauf die Mägde 1 Flickenbett, 1 Federpfühl, 1 Decke.
Auf der neuen Kapellenkammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Deckbett.
Auf noch einer Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke.
Auf dem fürstlichen Zimmer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen und 4 kleine Kissen, 1 Decke.
Auf der Saalstube 2 Matratzen, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 seidene und eine bunte Decke und die Reise Sartinen die zum Bett gehört und 1 rot damasten Tischtuch.
Im Tisch ein Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf dem Turm 1 Unterbett, 1 Matratze, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 Decken und die blaue Damasten.
Im Tisch 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 lederen Tischtuch.
Auf der Kapellenkammer 1 Unterbett, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 seidene Decken, 1 grüne Decke, 1 grünsamtenes Tischtuch.
Im Tischbett 1 Unter- und Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen
Auf der Küchenkammer 11 Unter- und Oberbett, 2 Pfühle, 2 Kissen, 1 buntes Tischtuch.
Auf der roten Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Bett darinnen und die Decke, zu den Gardinen 1 rotes Wandtischtuch und ein ledernes. Im Tisch 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
Auf der grünen Kammer 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 gestreiftes und samtenes Tischtuch
in die 1 Matraze und vom selbigen 1 Pul, 1 Kussen, 1 drilen Decke
aufer Wilmes Kammer 1 Unterbett, 1 Puel, 3 Kussen 1 drilen Decke
Auf dem alten Weib 3 Flockenbetten, 3 Pfühle, 3 Drillendecken
In dem Bett noch auf Gerilms Kammer 1 altes Flockenbett mit dem Pfühl, 1 Decke
Baumeister und Schäfer haben 2 Flockenpfühle und boven dem ist stro ein und alte decken.
Alles Leinenzeug, das sich im Hause befindet, habe ich der Jungfer Anna Margaretha Heygen zugezählt.
Tischtücher mit die man auf die Schincke legt 33 und 3 gerupte.
Servietten in allem die auf dem Tisch und auf den Kammern gebraucht werden 28 Dutzend und 2 Dutzend gerupte.
Handtücher in allem 67 und noch drei gerupte
feine Laken 26 Paar
Flachs-Laken 36 Paar
Kissenzeug 30 Paar
Vor dem Weinkeller: 1 Unterbett, 4 Kissen, 4 Decken aneinander genäht.
In der Viehkammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Deckbett.
In der Stuben darbeneben: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 drillen Decke.
Auf dem Kaplan seiner Kammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf der Rindermagd Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
In der Haushälterin ihrem Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke
da die Mägde schlafen: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 1 Kissen, 2 Decken.
Auf der Jägerei: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 bunte Decken, hir hat H. Öhm selig auf geschlafen, 1 Tischtuch und die Gardinen.
Auf des Jägers Bet: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Decke, es ist alt
Auf des Schmieds Bett: 1 Federbett, 1 Pfühl, 1 Decke.
Auf des Pförtners Bett: 1 Flickenbett, 1 Pfühl, 1 Pülsendecke
Im Fremdenstall 1 Flockenbett, 1 Pfühl, 1 Decke
Im Reisenstall 2 Federbetten, 2 Pfühle, 2 Reisedecken
Im Ackerstall 2 Flockenbetten, 2 Pfühle, 2 Decken
In der Fremdenstube bei unserm Saal 1 alt Federbett, 1 Pfühl.
Im Einhauf die Mägde 1 Flickenbett, 1 Federpfühl, 1 Decke.
Auf der neuen Kapellenkammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Deckbett.
Auf noch einer Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke.
Auf dem fürstlichen Zimmer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen und 4 kleine Kissen, 1 Decke.
Auf der Saalstube 2 Matratzen, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 seidene und eine bunte Decke und die Reise Sartinen die zum Bett gehört und 1 rot damasten Tischtuch.
Im Tisch ein Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf dem Turm 1 Unterbett, 1 Matratze, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 Decken und die blaue Damasten.
Im Tisch 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 lederen Tischtuch.
Auf der Kapellenkammer 1 Unterbett, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 seidene Decken, 1 grüne Decke, 1 grünsamtenes Tischtuch.
Im Tischbett 1 Unter- und Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen
Auf der Küchenkammer 11 Unter- und Oberbett, 2 Pfühle, 2 Kissen, 1 buntes Tischtuch.
Auf der roten Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Bett darinnen und die Decke, zu den Gardinen 1 rotes Wandtischtuch und ein ledernes. Im Tisch 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
Auf der grünen Kammer 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 gestreiftes und samtenes Tischtuch
in die 1 Matraze und vom selbigen 1 Pul, 1 Kussen, 1 drilen Decke
aufer Wilmes Kammer 1 Unterbett, 1 Puel, 3 Kussen 1 drilen Decke
Auf dem alten Weib 3 Flockenbetten, 3 Pfühle, 3 Drillendecken
In dem Bett noch auf Gerilms Kammer 1 altes Flockenbett mit dem Pfühl, 1 Decke
Baumeister und Schäfer haben 2 Flockenpfühle und boven dem ist stro ein und alte decken.
Alles Leinenzeug, das sich im Hause befindet, habe ich der Jungfer Anna Margaretha Heygen zugezählt.
Tischtücher mit die man auf die Schincke legt 33 und 3 gerupte.
Servietten in allem die auf dem Tisch und auf den Kammern gebraucht werden 28 Dutzend und 2 Dutzend gerupte.
Handtücher in allem 67 und noch drei gerupte
feine Laken 26 Paar
Flachs-Laken 36 Paar
Kissenzeug 30 Paar
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 1069, Blatt 15.
12.05.1704 Geld aus der Armenstiftung
Vor dem Gericht in Bilstein, vertreten durch den Richter Johann Adolf Meyer, erscheinen Johann Stinn genannt Henrichs zu Heinsberg, und dessen Ehefrau Catharina Stinn und erklären, aus der fürstenbergschen Armenstiftung ein Kapital von 20 Rtl. leihen zu wollen. Sie verpfänden dafür ihren Besitz. Ausgefertigt vom Gerichtsschreiber Johann Georg Vasbach im Beisein der Gerichtsschöffen Valentin Fincke und Martin Schneider.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Seite 31.
19.05.1704 Betteninventar der Burg Schnellenberg
Betten-Inventar der Burg Schnellenberg:
Auf des Herrn Bett: 1 Matratze, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 bunte Decken, 1 damastene Decke.
Vor dem Weinkeller: 1 Unterbett, 4 Kissen, 4 Decken aneinander genäht.
In der Viehkammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Deckbett.
In der Stuben darbeneben: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 drillen Decke.
Auf dem Kaplan seiner Kammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf der Rindermagd Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
In der Haushälterin ihrem Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke
da die Mägde schlafen: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 1 Kissen, 2 Decken.
Auf der Jägerei: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 bunte Decken, hir hat H. Öhm selig auf geschlafen, 1 Tischtuch und die Gardinen.
Auf des Jägers Bet: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Decke, es ist alt
Auf des Schmieds Bett: 1 Federbett, 1 Pfühl, 1 Decke.
Auf des Pförtners Bett: 1 Flickenbett, 1 Pfühl, 1 Pülsendecke
Im Fremdenstall 1 Flockenbett, 1 Pfühl, 1 Decke
Im Reisenstall 2 Federbetten, 2 Pfühle, 2 Reisedecken
Im Ackerstall 2 Flockenbetten, 2 Pfühle, 2 Decken
In der Fremdenstube bei unserm Saal 1 alt Federbett, 1 Pfühl.
Im Einhauf die Mägde 1 Flickenbett, 1 Federpfühl, 1 Decke.
Auf der neuen Kapellenkammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Deckbett.
Auf noch einer Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke.
Auf dem fürstlichen Zimmer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen und 4 kleine Kissen, 1 Decke.
Auf der Saalstube 2 Matratzen, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 seidene und eine bunte Decke und die Reise Sartinen die zum Bett gehört und 1 rot damasten Tischtuch.
Im Tisch ein Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf dem Turm 1 Unterbett, 1 Matratze, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 Decken und die blaue Damasten.
Im Tisch 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 lederen Tischtuch.
Auf der Kapellenkammer 1 Unterbett, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 seidene Decken, 1 grüne Decke, 1 grünsamtenes Tischtuch.
Im Tischbett 1 Unter- und Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen
Auf der Küchenkammer 11 Unter- und Oberbett, 2 Pfühle, 2 Kissen, 1 buntes Tischtuch.
Auf der roten Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Bett darinnen und die Decke, zu den Gardinen 1 rotes Wandtischtuch und ein ledernes. Im Tisch 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
Auf der grünen Kammer 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 gestreiftes und samtenes Tischtuch
in die 1 Matraze und vom selbigen 1 Pul, 1 Kussen, 1 drilen Decke
aufer Wilmes Kammer 1 Unterbett, 1 Puel, 3 Kussen 1 drilen Decke
Auf dem alten Weib 3 Flockenbetten, 3 Pfühle, 3 Drillendecken
In dem Bett noch auf Gerilms Kammer 1 altes Flockenbett mit dem Pfühl, 1 Decke
Baumeister und Schäfer haben 2 Flockenpfühle und boven dem ist stro ein und alte decken.
6 Nachtstühle
Lichtputzen 4
Stroih missen 6
Alles Leinenzeug, das sich im Hause befindet, habe ich der Jungfer Anna Margaretha Heygen zugezählt.
Tischtücher mit die man auf die Schincken legt 33 und 3 gerupte.
Servietten in allem die auf dem Tisch und auf den Kammern gebraucht werden 28 Dutzend und 2 Dutzend gerupte.
Handtücher in allem 67 und noch drei gerupte
feine Laken 26 Paar
Flachs-Laken 36 Paar
Kissenzeug 30 Paar
Auf des Herrn Bett: 1 Matratze, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 bunte Decken, 1 damastene Decke.
Vor dem Weinkeller: 1 Unterbett, 4 Kissen, 4 Decken aneinander genäht.
In der Viehkammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Deckbett.
In der Stuben darbeneben: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 drillen Decke.
Auf dem Kaplan seiner Kammer: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf der Rindermagd Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
In der Haushälterin ihrem Bett: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke
da die Mägde schlafen: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 1 Kissen, 2 Decken.
Auf der Jägerei: 2 Unterbetten, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 bunte Decken, hir hat H. Öhm selig auf geschlafen, 1 Tischtuch und die Gardinen.
Auf des Jägers Bet: 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Decke, es ist alt
Auf des Schmieds Bett: 1 Federbett, 1 Pfühl, 1 Decke.
Auf des Pförtners Bett: 1 Flickenbett, 1 Pfühl, 1 Pülsendecke
Im Fremdenstall 1 Flockenbett, 1 Pfühl, 1 Decke
Im Reisenstall 2 Federbetten, 2 Pfühle, 2 Reisedecken
Im Ackerstall 2 Flockenbetten, 2 Pfühle, 2 Decken
In der Fremdenstube bei unserm Saal 1 alt Federbett, 1 Pfühl.
Im Einhauf die Mägde 1 Flickenbett, 1 Federpfühl, 1 Decke.
Auf der neuen Kapellenkammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Deckbett.
Auf noch einer Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 Decke.
Auf dem fürstlichen Zimmer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen und 4 kleine Kissen, 1 Decke.
Auf der Saalstube 2 Matratzen, 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 seidene und eine bunte Decke und die Reise Sartinen die zum Bett gehört und 1 rot damasten Tischtuch.
Im Tisch ein Unterbett, 1 Pfühl, 2 Kissen, 1 bunte Decke.
Auf dem Turm 1 Unterbett, 1 Matratze, 1 Pfühl, 4 Kissen, 2 Decken und die blaue Damasten.
Im Tisch 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 lederen Tischtuch.
Auf der Kapellenkammer 1 Unterbett, 2 Pfühle, 4 Kissen, 2 seidene Decken, 1 grüne Decke, 1 grünsamtenes Tischtuch.
Im Tischbett 1 Unter- und Oberbett, 1 Pfühl, 1 Kissen
Auf der Küchenkammer 11 Unter- und Oberbett, 2 Pfühle, 2 Kissen, 1 buntes Tischtuch.
Auf der roten Kammer 1 Unterbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 Bett darinnen und die Decke, zu den Gardinen 1 rotes Wandtischtuch und ein ledernes. Im Tisch 1 Unterbett, 1 Pfühl, 1 Kissen, 1 bunte Decke
Auf der grünen Kammer 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Pfühl, 4 Kissen, 1 gestreiftes und samtenes Tischtuch
in die 1 Matraze und vom selbigen 1 Pul, 1 Kussen, 1 drilen Decke
aufer Wilmes Kammer 1 Unterbett, 1 Puel, 3 Kussen 1 drilen Decke
Auf dem alten Weib 3 Flockenbetten, 3 Pfühle, 3 Drillendecken
In dem Bett noch auf Gerilms Kammer 1 altes Flockenbett mit dem Pfühl, 1 Decke
Baumeister und Schäfer haben 2 Flockenpfühle und boven dem ist stro ein und alte decken.
6 Nachtstühle
Lichtputzen 4
Stroih missen 6
Alles Leinenzeug, das sich im Hause befindet, habe ich der Jungfer Anna Margaretha Heygen zugezählt.
Tischtücher mit die man auf die Schincken legt 33 und 3 gerupte.
Servietten in allem die auf dem Tisch und auf den Kammern gebraucht werden 28 Dutzend und 2 Dutzend gerupte.
Handtücher in allem 67 und noch drei gerupte
feine Laken 26 Paar
Flachs-Laken 36 Paar
Kissenzeug 30 Paar
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1069, Seite 15.
02.06.1704 Arbeiten des Seilers Gertmann
Quittungen des Seilers Cornelius Gertmann aus Attendorn für die Lieferung von Garn und Seilen zum Schnellenberg.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2465.
21.07.1704 Unerlaubtes Heidhacken wird verboten
Protokoll mit der Urteilsverkündigung im Prozess des Freiherrn Ferdinand von Fürstenberg gegen die Einsassen von Oberhundem, die unerlaubt die gemeine Mark ruiniert haben. Dabei wurden große Teile der Mark mit Roggen eingesät. Amtsverwalter Johann Eberhard Höynck urteilt, dass die Einsassen dieses Mal straflos bleiben, wenn sie sofort die Unsitte einstellen, ohne Erlaubnis zu hacken und zu hagen. Zukünftig dürfen sie bei Androhung einer Strafe von 5 Goldgulden nur noch in den ausgewiesenen Parzellen hacken und hagen.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1769, Blatt 1.
13.08.1704 Machtkampf in Wien
1704 bemühte sich der Freiherr von Fürstenberg um die Verleihung einer Dompräbende in Salzburg. Hierzu bediente er sich seiner hervorragenden Kontakte zu dem aus Attendorn stammenden und Mitglied des Reichshofrates in Wien, Heinrich Freiherr von Heuell.
Schreiben des Freiherrn Heinrich von Heuel zu Wien (mit Lacksiegel) an Freiherr Ferdinand von Fürstenberg wegen Verleihung einer Präbende in Salzburg. Die Sache werde weiter verfolgt, sei aber schwierig, da andere Mitglieder des Reichshofrates, vor allem dessen Präsident, die Präbende ebenfalls bekommen möchten.
Schreiben des Freiherrn Heinrich von Heuel zu Wien (mit Lacksiegel) an Freiherr Ferdinand von Fürstenberg wegen Verleihung einer Präbende in Salzburg. Die Sache werde weiter verfolgt, sei aber schwierig, da andere Mitglieder des Reichshofrates, vor allem dessen Präsident, die Präbende ebenfalls bekommen möchten.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 315, Blatt 256.
17.09.1704 Besichtigung Wiens
Brief des Freiherrn Heinrich von Heuel zu Wien an den Baron. Nachdem die Söhne die Sehenswürdigkeiten Wiens und seiner Umgebung besichtigt und die rühmlichsten Hofkreise konsultiert haben, hätten sie am gleichen Nachmittag ihre italienische Reise angetreten. Heuel versichert dem Baron jegliche weitere Unterstützung.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 444, Blatt 197.
23.09.1704 Wasserschäden am Schnellenberg
Ferdinand von Fürstenberg beauftragt den Leyendecker Johann Gerhard Wickeler aus Friesenhagen, die am Schnellenberger Turm zu den Teichen hin aufgetretenen Wasserschäden zu beseitigen. Wickeler erhält dafür einmalig 10 Reichstaler, hat aber für alle weiteren Schäden auf eigene Kosten aufzukommen.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.
21.10.1704 Die Familie Lehrs braucht Kapital
Vor dem Gericht in Attendorn bekennen Jobst Lehrs und sein Sohn Wilhelm Lehrs, dass sie aus dem fürstenbergschen Armenfonds ein Kapital von 40 Rtl. entliehen haben. Sie verpfänden dafür ihren Grundbesitz. Ausgefertigt durch den Gerichtsschreiber Peter Koch.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Blatt 326.
22.11.1704 Die Franziskaner in Attendorn sollen Seelenmessen lesen
Johann Gottfried Bischopinck, Gograf in Attendorn, bestätigt den Empfang von 75 Rtl., die ihm der Rentmeister zu Bilstein Johann Eberhard Höynck für die Franziskaner zu Attendorn mitgegeben hat, um dafür Seelenmessen für den am 15.04.1704 verstorbenen Dompropst Johann Adolf von Fürstenberg zu lesen.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1732, Blatt 789.
04.12.1704 Zuwendung für die Franziskaner
Der Guardian des Franziskanerklosters Attendorn, Conrad Harnischmacher, bestätigt den Empfang von 40 Rtl. als Zuwendung an die Franziskaner.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 308.
09.12.1704 Domfenster zugemauert
"Daß mir die Hr. Provisoren der Kirchen zu Attendorn das grosse Kirchfenster zuzumauren vor mich und meine Handtlangers mir zahlt haben fünffzehen R[eichs]th[a]ll[e]r wie auch die Fuiß oder die Postamenter ahn dem Mutter Gottes Althar zu mauren, und die Stellung zu machen und wieder abzubrechen, alß daß Altahr ist auffgerichtet worden, mir zahlt haben vier Rthllr. achtzehen Schillinge, also in summa neunzehn Rthllr. achtzehn Schillinge ein solches thue hiemit quitirendt bescheinen Attendorn den 9. Xbris 1704.
Ich Jacob baumann Maur Meister bekene wahr."
Ich Jacob baumann Maur Meister bekene wahr."
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4023, Blatt 158.
17.12.1704 Waldenburger Holz für die Adolfsburg
Abrechnung mit Friedrich Spring und Johannes Michels, die in den Waldenburger Bergen Holz für die Adolfsburg gehauen haben. Es quittiert der Attendorner Ch. Viegener, Vikar der Kapelle S. Crucis et Michaelis.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg_Herdringen, Akte AFH 2337.
22.01.1705 Erhält Schnellenberg eine Wasserleitung?
Hermann Achenbach quittiert den Empfang von 120 Reichstalern für die Lieferung von 200 gegossenen Röhren zum Schnellenberg [Wasserleitung?]. Eine weitere Abrechnung mit Friedrich Achenbach über die Lieferung von 106 Röhren stammt vom 20.03.1707.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.
19.04.1705 Preußen besetzen Bracht und Saalhausen
Bericht des Johann Eberhard Höynck, Bilstein, an Ferdinand von Fürstenberg über den Einmarsch durch preußische Truppen und die Besetzung von Bracht und Saalhausen.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 317, Blatt 47.
27.05.1705 Heimweh nach der alten Heimat
Brief des Reichshofrats Heinrich von Heuel (mit Lacksiegel) aus Wien. Heuel möchte gern in Wien beim Reichshofrat bleiben, offenbar gibt es aber Pläne, ihn nach Regensburg zu versetzen. Seine Liebste wird der Gesundheit wegen eine zeitlang an den Rhein ziehen; sollte er Erlaubnis bekommen, wird er sie begleiten, "undt alßdan verhoffentlich die Gelegenheit zu erlangen Ew. Hochwohlgeboren persöhnlich in dem wehrten Vatterlandt auffzuwarten."
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 317, Blatt 62.
08.06.1705 Steinhauerarbeiten auf der Adolfsburg
An diesem Tag beginnen die Maurer mit Meister Andreas Stangier, 5-9 Gesellen und 2-5 Handlangern mit ihren Arbeiten, am 19. Juni beginnt der Steinhauer Meister Johannes Leiste mit 1-2 Gesellen seine Arbeiten. Diese werden im ganzen Monat Juli und auch im ganzen Monat August weitergeführt. Der Steinhauer arbeitet bis zum 05.09., die Maurer arbeiten bis zum 03.10.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1732, Blatt 937.
24.06.1705 Informationen vom Kaiserhof in Wien
Brief des aus Attendorn gebürtigen Reichshofrates Heinrich von Heuel (mit Lacksiegel) aus Wien an Ferdinand von Fürstenberg. Heuel hat versucht, die Verleihung des Kanonikats [welches, ist nicht genannt] an Ferdinand von Fürstenberg zu vermitteln, allerdings wird man die Wahl eines neuen Königs abwarten müssen, da auch andere Bewerber bereitstehen. Heuels Frau ist am 14.6.1705 abgereist, sie wird jetzt wohl in Frankfurt oder Schwalbach sein. Nach Ablauf ihrer Kur wird sie ins Badische auf die eigenen Güter gehen. Wenn Heuel hätte mitreisen können, hätte er die Gelegenheit bestimmt zu einem Besuch auf Schnellenberg genutzt.
[Heinrich von Heuel stiftete testamentarisch der Pfarrkirche in Attendorn u.a. sechs Silberleuchter, die heute noch vorhanden sind].
[Heinrich von Heuel stiftete testamentarisch der Pfarrkirche in Attendorn u.a. sechs Silberleuchter, die heute noch vorhanden sind].
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 317, Blatt 76.
18.07.1705 Heuel verkehrt in allerhöchsten Kreisen
Als Mitglied des Reichshofrates hatte der gebürtige Attendorner Heinrich von Heuel Kontakt mit ranghohen Vertretern des kaiserlichen Hofes in Wien.
So teilt er mit, daß nach der am 17.7. bei Fürst von Salm abgehaltenen Konferenz, an der auch die beiden Hofkanzler teilgenommen hätten, er mit einem der beiden Hofkanzler nach Hause gefahren sei. Demnach wäre klar, dass Ferdinand von Fürstenberg die Paderborner Dompräbende bekommen soll. Heuel gratuliere schon jetzt.
So teilt er mit, daß nach der am 17.7. bei Fürst von Salm abgehaltenen Konferenz, an der auch die beiden Hofkanzler teilgenommen hätten, er mit einem der beiden Hofkanzler nach Hause gefahren sei. Demnach wäre klar, dass Ferdinand von Fürstenberg die Paderborner Dompräbende bekommen soll. Heuel gratuliere schon jetzt.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg, AFH 317, Blatt 96.
01.08.1705 Schützen ärgern Klosterbrüder
Bericht des Johann Eberhard Höynck aus Bilstein über den Stand beim Prozess zwischen dem Kloster Ewig und den jungen Schützen aus Attendorn, die in den Ewiger Gewässern gefischt hätten und sogar die Trommeln mitgenommen hätten. Am Beispiel dieses Exzesses sei ein Exempel zu statuieren.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 317, Blatt 110.