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26.02.2021

Gelebte Zweisprachigkeit

Jugendliche aus der Hansestadt Attendorn tauschten sich virtuell mit Jugendlichen aus der polnischen Partnerstadt Rawicz aus.

Jugendliche aus Rawicz und Attendorn kamen virtuell zusammen

Die anhaltende Pandemie hat schon einige Pläne und manche Vorhaben durcheinandergewirbelt. So auch bei der noch jungen Städtepartnerschaft zwischen Attendorn und Rawicz. In beiden Städten warten viele Menschen sehnsüchtig auf das persönliche Wiedersehen.

Auch die Jugendlichen aus beiden Städten, die sich zuletzt im "corona-freien" Sommer 2019 in der Akademie Biggesee in Neu-Listernohl zum gemeinsamen Projekt "Freundschaftsbrücken bauen" getroffen hatten, mussten ihre Pläne ändern. Für Ende Mai 2020 war der Gegenbesuch der Attendorner Delegation in Rawicz geplant, der jedoch wegen Corona leider abgesagt werden musste.

"Junge Freunde der Städtepartnerschaft"

Um die Kontakte der jungen Menschen aufrecht zu halten, lud Halina Böhm, die Gründerin des "Kreis der jungen Freunde der Städtepartnerschaft", alle Beteiligten zu einem Wiedersehen in der virtuellen Welt ein. Und so kamen vor einigen Tagen die Lehrkräfte Izabela Komisarska, Marta Bilik und Halina Böhm sowie die Leiterin der Stadtbibliothek Rawicz Adrianna Kaczmarek und die Schülerinnen und Schüler aus Rawicz und Attendorn zu einem Online-Meeting zusammen.

Online Community & Workshops in Planung

Für einige war es ein freudiges Wiedersehen, für andere ein neugieriges Kennenlernen. Während des konstruktiven Austausches, der zweisprachig stattfand, entstanden zahlreiche spannende Ideen. Eine Überlegung ist die Gründung einer Online Community aus beiden Städten. Auch ein Workshop zum Thema "Gelebte Zweisprachigkeit" ist angedacht. Ende März 2021 ist das nächste virtuelle Treffen geplant.

Halina Böhm war begeistert vom Ablauf und vom Ergebnis des digitalen Austausches: "Im Sinne unserer noch jungen, aber so wunderbaren Freundschaft zwischen Attendorn und Rawicz hat diese Konferenz einfach Spaß gemacht. Und so ganz nebenbei war es eine tolle Gelegenheit, die jeweils andere Sprache zu verstehen und anzuwenden."


 

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Stefan Lütticke »
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Aus ihrer alten hanseatischen Tradition heraus und in dem Bewusstsein, ein Industriestandort mit global handelnden Weltmarktführern zu sein, sind der Hanse- und Fairtradestadt Attendorn internationale Kontakte wichtig. Auch im Hinblick auf das anstehende Stadtjubiläum im Jahr 2022.

Die Stadtverordnetenversammlung der Hansestadt Attendorn beschloss am 17. Mai 2017 die Bildung einer Unterstützergruppe, die sich mit dem Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zwischen der polnischen Stadt Rawicz und der Hansestadt Attendorn befassen sollte.

Nach fantastischen Besuchen und Gegenbesuchen von Delegationen aus beiden Städten unterzeichneten die Bürgermeister Kubik und Pospischil am 1. Juni 2019 in Rawicz die erste Urkunde zur Besiegelung der Städtepartnerschaft. Die zweite Urkunde wurde am 12. Juli 2019 in Attendorn unterzeichnet.