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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 2457 Einträge gefunden

.. "Buchartisten" am 26. April in Attendorn

"Buchartisten" am 26. April in Attendorn

Die Buchhandlung Hoffmann richtet am Sonntag, 26. April 2015, in Kooperation mit der Hansestadt Attendorn wie schon im Vorjahr den Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbes des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels aus.

Erneuter Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels im Rathaus

Der nunmehr 56. Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde: Die besten Vorleserinnen und Vorleser aus über 7.100 Schulen treten zu den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise an. Zum Bezirksentscheid aus der Region „Arnsberg Ost“ treffen sich am Sonntag, 26. April 2015, nun die neun Kreissieger im Rathaus der Hansestadt Attendorn. Für den Kreis Olpe geht die frischgebackene Kreissiegerin Emily Berghof aus Halbhusten an den Start.

Veranstalterin des Wettbewerbs ist Isabell Hoffmann von der gleichnamigen Attendorner Buchhandlung in Kooperation mit der Hansestadt Attendorn.

Einlass ist ab 14.30 Uhr. Um 15.00 Uhr beginnt der Wettbewerb im Rathaus. Neun Vorleseprofis, allesamt Gewinner der Klassen-, Schul- und Kreisentscheide, werden vorlesen. Zuerst aus ihren Lieblingsbüchern und dann einen unbekannten Text. Die jungen Vorleserinnen und Vorleser werden nicht nur nach ihren Lesefähigkeiten beurteilt, sondern auch, inwieweit es ihnen gelingt, ihr Publikum zu erreichen und für das vorgestellte Buch zu begeistern.

Wer qualifiziert sich für den Landeswettbewerb?

Eine vierköpfige Jury kürt am Ende zwei „Buchartisten“, die zum diesjährigen Landesentscheid eingeladen werden. Die Jury besteht aus Barbara Elsaeßer, Leiterin der Evangelischen Kinder- und Jugendbücherei Attendorn, Achim Gandras, Autor und Journalist aus Finnentrop, Angelika Majer vom Fachdienst Finanzielle Jugendhilfen des Kreises Olpe und Organisatorin des Kreiswettbewerbes sowie Anke Reinitz, Lehrerin am St.-Ursula-Gymnasium in Attendorn.

Zuschauer sind herzlich willkommen!

Als Zuhörer willkommen sind nicht nur Freunde, Verwandte, Lehrer und Klassenkameraden der Teilnehmer, sondern alle Kinder und Erwachsene, die einen schönen Vorlesenachmittag erleben wollen und Spaß an spannenden Geschichten haben. In der Pause, in der die Jury sich zurückziehen wird, um die sicherlich schwere Entscheidung zu fällen, wer am Landesentscheid NRW teilnehmen darf, gibt es Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist kostenlos.


.. Repair-Cafe

Repair-Cafe und Agenda-Forum

Am Mittwoch, 25. März 2015, bietet das Agenda-Forum zum dritten Mal ein "Repair-Cafe" an. Treffpunkt ist das Bürgerzentrum im Schwalbenohl.

"Tipps rund ums Nähen" und mehr

In einer Pressemitteilung des Agenda-Forums heißt es:

Am kommenden Mittwoch, den 25. März, bietet das Agendaforum zum dritten Mal ein "Repair-Cafe" an. Treffpunkt ist das Bürgerzentrum im Schwalbenohl,  Flensburger Str. 21. Von 17.30 bis 19.00 Uhr stehen dieses Mal Tipps rund um das Nähen im Mittelpunkt des Programms. Frau Bruse und Kolleginnen bringen dafür ihre Nähmaschinen mit.

Aber auch der betagte Handmixer, Eierkocher und Laptop werden bei einer Tasse Kaffee oder Tee von Michael Greve-Röben und Team angemessen betreut werden. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind wie immer willkommen.

Örtlichkeit für zukünftige Repair-Cafe-Termine gesucht!

Für die Zukunft sucht das Repair-Cafe-Team eine zentral gelegene Örtlichkeit mit Netzanschluss für eine gelegentliche Nutzung.

Weiterhin werden dringend alte Computer gesucht, die in einer Informatikgruppe der Hauptschule Drolshagen durchgecheckt und auf freie Software umgerüstet werden. Diese PCs will das Agenda-Team dann der Flüchtlingshilfe zur Verfügung stellen – zum Erlernen der deutschen Sprache und zur Nutzung des Internets.

Im Anschluss Agenda-Forum zum Thema "Bahnhof"

Im Anschluss tagt das Agenda-Forum ab 19 Uhr im Bürgerzentrum. Einziges Thema: "Wie verhalten wir uns zu der neuen Situation "Bahnhof"? (Informationen, Meinungen, Konsequenzen)".


.. Bühnen- und Umbauhelfer gesucht

Bühnen- und Umbauhelfer/innen gesucht

Die Hansestadt Attendorn sucht ab sofort Bühnen- und Umbauhelfer/innen für die Stadthalle Attendorn.

Die Hansestadt Attendorn sucht „Kurzfristig Beschäftigte“ für die Stadthalle

Der/die Interessierte leisten Hilfestellung bei den Auf- und Abbauarbeiten der Bühnen- und Zuschauerbereiche vor und nach den Veranstaltungen in der Stadthalle.

Es handelt sich hierbei um eine kurzfristige Beschäftigung, die mit 10.32 €/Stunde entlohnt wird.

Interessierte können sich mit Tanja Kranauge von der Hansestadt Attendorn in Verbindung setzen.


.. Lea Dolligkeit erfolgreich bei »Jugend musiziert«

Lea Dolligkeit erfolgreich bei „Jugend musiziert“

Beim Landesentscheid des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ hat Lea Dolligkeit, Schülerin der Musikschule der Hansestadt Attendorn, mit der Querflöte in ihrer Altersklasse den 2. Preis erreicht.

Der Landeswettbewerb fand Anfang März 2015 in Düsseldorf statt. Lea Dolligkeit, die vom Musikschullehrer Matthias Brenne unterrichtet wird, erreichte 20 von möglichen 25 Punkten in der Altersstufe II (10 bis 11 Jahre). Die Querflötenschülerin wurde in Düsseldorf von der Musikschullehrerin Marina Mitrusic am Klavier begleitet.

 Die Musikschulleitung gratulierte dem Trio vor einigen Tagen zu diesem beachtlichen Erfolg.


.. "Frühlingserwachen" in Attendorn

"Frühlingserwachen" in Attendorn

Unter dem Motto "Frühlingserwachen" findet am Sonntag, 22. März 2015, ab 11.00 Uhr der Frühlingsmarkt mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm in der Attendorner Innenstadt statt.

Verkaufsoffener Sonntag, Modenschauen und Innenstadtrallye

Rund um den "Alter Markt" bieten regionale Händler saisonale Produkte an. Das Angebot reicht von Strickwaren und Osterdekoration bis zu Schmuck und handgemachten Arbeiten. Am Rathaus gibt es Fahrgeschäfte und Stände für kleine und große Naschkatzen.

Um 12.00 Uhr und um 15.00 Uhr finden zwei Modenschauen der Attendorner Einzelhändler auf dem "Catwalk" des "Alter Markt" statt. Hier wird die neue Sommermode der Attendorner Einzelhändler präsentiert. Diese öffnen zudem ab 13.00 Uhr ihre Türen und laden zum Bummeln und Shoppen ein.

Besonderes Highlight des Frühlingsmarktes ist die "Innenstadtrallye durch den Attendorner Einzelhandel". Hierbei gilt es aus 17 verschiedenen Buchstaben einen Lösungssatz zu erraten. Die Buchstaben sind in unterschiedlichen Geschäften versteckt. Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise der teilnehmenden Geschäfte.


.. 50 Jahre Biggetalsperre

50 Jahre Biggetalsperre

Am 20. März 2015 findet um 19.30 Uhr im Kolpinghaus, Ostwall 95, in Attendorn ein öffentlicher Abendvortrag von Achim Gandras zum Thema "Ein Streifzug durch das alte Biggetal mit Fotos von Wilfrid Müller und anderen" statt. Der Förderverein Südsauerlandmuseum lädt alle Interessierten hierzu herzlich ein. 

Veränderungen im Biggetal

Schon im Jahre 1938 beschloss der Vorstand des damaligen Ruhrtalsperrenvereins, die Bigge zwischen Olpe und Attendorn zu einer großen Talsperre aufzustauen. Das Vorhaben wurde durch den 2. Weltkrieg gestoppt und erst in den 1950er Jahren wieder aufgegriffen. Der Wasserbedarf im Sauerland und Ruhrgebiet wuchs durch das Ansteigen der Bevölkerung und das Aufleben der Industrie. Eine große Talsperre sollte die Wasserversorgung sicherstellen und gleichzeitig für Hochwasserschutz an Bigge Lenne und Ruhr sorgen. Im Jahre 1957 begannen die Bauarbeiten zu einem Großprojekt das Vorstaubecken, Dämme, Straßen und Brücken, - darunter als architektonische Besonderheit zwei doppelstöckigen Betonbrücken - entstehen ließ. Der aufgestaute See mit einer Ausdehnung vom 8,76 km², regte durch Wassersportmöglichkeiten, Freibäder und die Personenschifffahrt den Tourismus des Kreises Olpe an. Der Preis dafür war jedoch hoch, denn es mussten Wälder gerodet, Ackerboden entfernt und Häuser zerstört werden. 2.555 Personen verloren ihre Heimat im Biggetal und siedelten sich in neuen Dörfern an.

Diese gewaltige Veränderung, die das Verschwinden der traditionsreichen Kulturlandschaft im Biggetal bewirkte, veranlasste viele Profi- und Hobbyfotografen dazu, das Tal, seine Menschen und Bauwerke, noch einmal im Foto festzuhalten.

Achim Gandras wird die Besucher auf einen Streifzug durch das alte Biggetal mitnehmen und diese Veränderungen in seinem Vortrag kommentieren.


.. Beseitigung einer Gefahrenstelle

Beseitigung einer Gefahrenstelle

Vom 23. März bis voraussichtlich zum 3. April 2015 kommt es in Attendorn zu Verkehrsbehinderungen auf der Windhauser Straße in Höhe der Einmündung Viega Platz.

Auf der Windhauser Straße in Höhe der Einmündung Viega Platz: Beseitigung einer Gefahrenstelle vom 23. März bis voraussichtlich 3. April 2015

In diesem Bereich besteht eine Absenkung in der Fahrbahn. Zur Beseitigung dieser Gefahrenstelle ist diese Baumaßnahme erforderlich.

Während der Baumaßnahme ist der bisher zweispurige Bereich der Windhauser Straße stadteinwärts auf eine Fahrspur beschränkt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung im Baustellenbereich zu beachten.


.. »Quartiersbüro« für Attendorner Innenstadtentwicklung

„Quartiersbüro“ für Attendorner Innenstadtentwicklung

Ab Samstag, 14. März 2015, wird ein „Quartiersbüro“ für die Innenstadtentwicklung in der Wasserstraße 4 eingerichtet. Interessierte können sich dort über den aktuellen Stand der Planungen informieren, ihre Meinung äußern und eigene Ideen einbringen.

Positive Kritik und kreative Ideen für Umgestaltungs-Entwürfe

Die Attendorner Innenstadt soll für den Handel, die Kunden, aber auch die Anwohner attraktiver werden. Dass dieses Thema auf großes Interesse stößt, zeigte sich bei der zweiten Stadtkonferenz Ende Februar, bei der sich mehr als 130 Bürgerinnen und Bürger über die entwickelten Ziele und Kernaussagen des Konzeptes als auch den aktuellen Stand der Planung der Innenstadtentwicklung informierten. Die ersten Entwürfe zur Umgestaltung der Attendorner Innenstadt erhielten positive Kritik und wurden um kreative Ideen der Bürger ergänzt.

Neben der veröffentlichten Präsentation auf der städtischen Internetseite der Hansestadt Attendorn können sich interessierte Bürger auch selbst vor Ort informieren und weitere Anregungen und Vorschläge machen. Ab Samstag, 14. März 2015, gibt es in dem ehemaligen Ladenlokal der „Spielzeugkiste“ in der Wasserstraße 4 ein vorübergehendes „Quartiersbüro“.

Quartiersbüro bis einschließlich 1. April 2015 geöffnet

Das „Quartiersbüro“ hat dann bis einschließlich 1. April 2015 mittwochs von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. Die städtischen Mitarbeiter Uwe Waschke, Markus Hohmann und Kristin Meyer stehen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.


.. Veranstaltung mit Jörg Knör fällt aus

Veranstaltung mit Jörg Knör fällt aus

Die für Sonntag, 15. März 2015, geplante Veranstaltung "VIP VIP HURRA" mit Jörg Knör in der Attendorner Stadthalle fällt krankheitsbedingt aus.

Die verkauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein Ersatztermin wird schnellstmöglich bekanntgegeben. 

Die Rücknahme der Karten ist selbstverständlich ebenfalls möglich. 


.. "Schnelles Internet in Biekhofen"

Schnelles Internet in Biekhofen

Die Bewohner von Biekhofen dürfen sich auf „schnelles Internet“ freuen. Die Telekom Deutschland GmbH hat mit dem DSL-Ausbau begonnen.

Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s

Der Hansestadt Attendorn und der Telekom Deutschland GmbH ist es gelungen, eine Lösung für die Anbindung des Ortes Biekhofen an das „schnelle Internet“ zu finden. Dabei wird ein neuer Verteilerkasten aufgebaut und dieser mit Glasfaserkabeln angeschlossen. Durch den Einsatz der Vectoring-Technik sind Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload möglich. 

„Ich freue mich, dass nach der Versorgung mit schnellem Internet für das Neubaugebiet Wippeskuhlen nun auch den Bürgerinnen und Bürgern in Biekhofen demnächst höhere Bandbreiten zur Verfügung gestellt werden können“, so Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil.

Reinhard Rohleder, Beauftragter für den Breitbandausbau bei der Deutschen Telekom, ergänzt: „Die höheren Bandbreiten können voraussichtlich ab Sommer 2015 genutzt werden.“

Ausbaugebiet in Biekhofen

Eine Übersicht des Ausbaugebietes in Biekhofen finden Sie hier.


.. Autogenes Training für Erwachsene

Autogenes Training für Erwachsene

Am Mittwoch, 25. März 2015, findet bei "AufWind" in Attendorn die Veranstaltung "Autogenes Training für Erwachsene statt.

Am 25. März 2015 bei "AufWind" Attendorn

In einer Pressemitteilung von "AufWind" heißt es:

Zur Ruhe kommen, abschalten und etwas für das eigene Wohlbefinden tun, dafür ist die Methode des  Autogenen Trainings genau richtig. An diesem Abend werden die Wirksamkeit und die Möglichkeiten des Autogenen Trainings erläutert.Referentin ist die examinierte Krankenschwester und Kursleiterin Susanne Lagin.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 25. März 2015, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten von "AufWind" Attendorn in der Hansastraße 8 statt.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich für einen Kurs anzumelden. Hierzu können Wochentag und Uhrzeit gemeinsam festgelegt werden. Der Kurs vollzieht sich über acht Wochen und die Gebühr beträgt 80 Euro (80% werden von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet).


.. Momente der demenz

"Momente der Demenz"

Vom 18. März bis zum 24. April 2015 kann in der Rathausgalerie Attendorn die Fotoausstellung „Momente der Demenz“ besichtigt werden.

Fotoausstellung ab dem 18. März 2015 in der Rathausgalerie

Diese Wanderausstellung, die zuvor bereits im Rathaus Finnentrop, im Franziskanerhof Attendorn und im Haus Habbecker Heide in Finnentrop zu sehen war,  findet auf Initiative des Netzwerkes Demenz, Region Attendorn Finnentrop, statt. Das Netzwerk Demenz gestaltet alljährlich zum Welt-Alzheimertag am 21. September einen Aktionstag. Im vergangenen Jahr entstand so die Fotoausstellung „Momente der Demenz“.

Bei der gut 30 Bilder umfassenden Ausstellung werden Augenblicke aus dem Leben von Betroffenen und ihren Familien gezeigt. Diese Ausstellung erhält ihren besonderen Reiz durch die Tatsache, dass die Personen auf den Fotos oftmals keine Fremden sind, denn die Bilder entstanden in den Einrichtungen des örtlichen Netzwerkes, dem das Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen, die AGIL-Büros der Hansestadt Attendorn und der Gemeinde Finnentrop, die Caritas Zentren in Attendorn und Finnentrop, das DRK, die Helios Klinik Attendorn, der Franziskaner-Hof in Attendorn, die Pflegestützpunkte sowie der Kreis Olpe angehören.

"Mit der Fotoausstellung möchten wir über die kulturelle Ebene einen Zugang zu diesem ganz bestimmt nicht einfachen Thema schaffen.“"

Andrea Plaßmann vom AGIL-Büro der Hansestadt Attendorn freut sich auf die Ausstellung: „Immer mehr Menschen sind vom Thema Demenz betroffen. Mit der Fotoausstellung möchten wir über die kulturelle Ebene einen Zugang zu diesem ganz bestimmt nicht einfachen Thema schaffen.“

Die eindrucksvolle Fotoausstellung kann bis zum 24. April während der Öffnungszeiten des Attendorner Rathauses besichtigt werden.


.. Norwegen in Attendorn

Norwegen in Attendorn

Der Ratssaal im Attendorner Rathaus feierte in diesen Tagen eine echte Empfangs-Premiere. Denn erstmals konnte dort eine norwegische Schülerdelegation begrüßt werden.

Schülerdelegation aus Bergen zu Gast in der Hansestadt

In diesem Jahr findet nach 2013 zum zweiten Mal ein Schüleraustausch des St.-Ursula-Gymnasiums aus Attendorn mit dem St. Paul Gymnas aus Bergen in Norwegen statt. 15 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Skandinavien waren für eine Woche bei Gastfamilien in Attendorn und Umgebung untergebracht. Begleitet wurde die Schülergruppe von ihrem Lehrer, dem aus Hamburg stammenden Pater Lukas, der seit fast zehn Jahren als Schulseelsorger und Deutschlehrer am St. Paul Gymnas arbeitet und dort die internationalen Kontakte der Schule betreut.

Initiiert wurde der Austausch auf deutscher Seite von den Lehrkräften des St.-Ursula-Gymnasiums Markus Aufderlandwehr und Martina Richter. Beide zeigten sich erfreut über die Wertschätzung, die der norwegischen Gruppe durch den Empfang im Rathaus entgegengebracht wurde. Und schließlich seien „sowohl die Stadt Attendorn, nicht zuletzt durch seine Industrie, als auch das St.-Ursula-Gymnasium sehr international ausgerichtet“, erinnerte Markus Aufderlandwehr an die jüngsten Schüleraustauschprojekte der Schule mit Frankreich, Litauen und Polen.

Der Besuch der norwegischen Schülergruppe sorgte für einen „historischen Moment in der Stadtgeschichte Attendorns“, so Attendorns stellvertretender Bürgermeister Horst Peter Jagusch, der den Empfang zusammen mit Schuldezernent Klaus Hesener und Tom Kleine von der Pressestelle der Hansestadt Attendorn durchführte.

"Hjertelig velkommen i Attendorn!"

Horst Peter Jagusch ließ es sich nicht nehmen, die norwegischen Gäste mit den Worten „Hjertelig velkommen i Attendorn!“ in deren Landessprache zu begrüßen. Als Fußball-Fan fand Jagusch, der die Gruppe zufällig am Tag zuvor schon an der Aussichtsplattform „Biggeblick“ angetroffen hatte, einen humorvollen Vergleich: „Während euer Club Brann Bergen zuletzt noch 2007 norwegischer Meister war, müssen die Schalke-Fans in Deutschland schon seit über 50 Jahren auf die Meisterschaft warten.“

Im Anschluss an die Grußworte nutzten die norwegischen Schülerinnen und Schüler an ihrem letzten Tag in Attendorn die freie Zeit bis zur Rückreise nach Norwegen noch zu einer Fragestunde, ohne danach mit leeren Händen aus dem Rathaus zu gehen. Neben einem historischen Stadtführer und einer Tafel „Attendorn-Schokolade“ durften sich die Gäste aus Norwegen über einen USB-Stick mit vielen Bilder-Impressionen aus Attendorn freuen. Der Gegenbesuch der St.-Ursula-Schüler startet in wenigen Tagen.


.. Gedenktag Bombenangriff

Gedenktag Bombenangriff

Die Hansestadt Attendorn lädt anlässlich des 70. Jahrestages der Bombenangriffe auf Attendorn zu einer Gedenkfeier am Samstag, 28. März 2015, rund um die Gedenkstele am Klosterplatz ein.

Am 28. März 2015 jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem die Hansestadt Attendorn durch alliierte Bombenangriffe schwer zerstört wurde. Dieser Tag ist und bleibt für Attendorn ein Gedenktag, ein Tag der Trauer um die 140 Menschen, die ihr Leben verloren. 286 Wohnungen in der Attendorner Innenstadt wurden zerstört.

Der 28. März und der 15. Juni 1945, als in Attendorn das Munitionsdepot im Keller des Rathauses explodierte, hatten die Schrecken des Zweiten Weltkrieges unmittelbar in die Stadt Attendorn gebracht. Ein Krieg, der die Folge einer nationalsozialistischen Regierung war, die seit 1933 rücksichtslos alles und jeden vernichtete, was sich ihr in den Weg stellte.

Zum 70. Jahrestag am Samstag, 28. März 2015, findet um 18.30 Uhr eine Gedenkfeier der Hansestadt Attendorn an der Gedenkstele am Klosterplatz statt. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Christian Pospischil wird dieser einen Kranz niederlegen. Musikalisch begleitet wird die Gedenkveranstaltung vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Erinnerungsstätte mit der Dokumentation „Opfer von Krieg und Gewalt“ im Foyer des Rathauses zu besichtigen.

„Ein solcher Tag darf sich niemals wiederholen!“

Bürgermeister Christian Pospischil ruft die Attendorner Bürgerinnen und Bürger auf, an diesem Gedenken teilzunehmen: „Durch die Teilnahme an dieser kleinen Gedenkfeier wird die Mahnung und Hoffnung ausgedrückt, dass sich ein solch schrecklicher Tag niemals wiederholen darf.“

Abendmesse und Andacht zuvor

Vor der Gedenkfeier findet im "Sauerländer Dom" um 17 Uhr die Abendmesse statt, die am 28. März ebenfalls im Zeichen des Gedenktages steht. Denn am Schluss der Messe findet eine Erweiterung statt, in der in besonderer Weise der Opfer vor 70 Jahren gedacht wird. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt der MGV Sauerlandia unter der Leitung von Christoph Ohm und Otto Höffer an der Orgel. Während der Eucharistiefeier singt der Chor Teile aus der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert. Im erweiterten Teil singt der Chor eine moderne „Kyrie“-Komposition von „Dona pacem Domine“ von und „Führe uns den rechten Weg“ von Dimitrij Bortniansky.

 


.. Barrierefreie Fußgängerüberwege am Niedersten Tor

Barrierefreie Fußgängerüberwege am Niedersten Tor

Auf Veranlassung der Hansestadt Attendorn werden die Fußgängerüberwege am Kreisverkehr „Niederstes Tor“ barrierefrei. Bis voraussichtlich zum 20. März 2015 erfolgt der Umbau. Während der Arbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Absenkung der Bürgersteige auf Straßenhöhe

Die Firma Manfred Linse Pflasterunternehmung + Straßenbau e.K. wird in dieser Zeit Straßen- und Tiefbauarbeiten sowie Arbeiten bezüglich der Straßenbeleuchtung durchführen.

Die Gehwege werden im Bereich der Fußgängerüberwege von derzeit 3 cm auf Straßenhöhe abgesenkt. Für Sehbehinderte wird zudem das „Zwei-Platten-System“ angelegt. Hierbei werden weiße Noppen- und Rillenplatten verlegt, die Sehbehinderten Orientierung verleihen und auf Gefahrenstellen hinweisen.

Die Hansestadt Attendorn bittet die Verkehrsteilnehmer für die durch die Bauarbeiten entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die im Baustellenbereich aufgestellten Verkehrszeichen zu beachten.


.. Zweite "Stadtkonferenz"

Zweite "Stadtkonferenz"

Die zweite „Stadtkonferenz“ mit „Feedback-Forum“ zum Innenstadtentwicklungskonzept Attendorn fand am Freitag, 27. Februar 2015, 16.30 Uhr, und am Samstag, 28. Februar 2015, 14.00 Uhr, im Rivius-Gymnasium Attendorn, statt.

In der zweiten "Stadtkonferenz" haben die Bürgerinnen und Bürger eine Rückmeldung darüber erhalten, welche Ziele aus den sich teilweise deutlich unterscheidenden Anregungen der Bürgerbeteiligung gebildet wurden.

Das „Feedback-Forum“ fand in Form eines offenen Rundganges mit moderierten Stationen zu den einzelnen Handlungsräumen statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten innerhalb von zwei Stunden Zeit, sich die ersten Konzeptentwürfe anzusehen und dabei die Gelegenheit, ihre Meinung, Anregungen und weitere Ideen zu äußern.

Die bei der zweiten "Stadtkonferenz" am 27. und 28. Februar 2015 gezeigte Präsentation der Planungsgruppe MWM Aachen mit Beispielen und Plänen einer möglichen Umgestaltung der Attendorner Innenstadt finden Sie hier:

Dokumentation der Ergebnisse

Dokumentation der 2. Stadtkonferenz am 27. und 28. Februar 2015 sowie des Quartiersbüros vom 14. März bis 1. April 2015

Anregungen zu den Handlungsräumen im Rahmen der 2. Stadtkonferenz


.. "Das Pflegestärkungsgesetz"

"Das Pflegestärkungsgesetz"

Die Hansestadt Attendorn und das Caritas-Zentrum laden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Mehr Leistungen - Das Pflegestärkungsgesetz" am Mittwoch, 11. März 2015, um 19.00 Uhr in den Ratssaal des Rathauses in Attendorn ein.

Hansestadt Attendorn und Caritas-Zentrum laden zu einer Informationsveranstaltung am 11. März 2015 ein

Bei dieser Veranstaltung werden die neuen Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige mit praxisnahen Beispielen vorgestellt. Die neuen Entlastungsleistungen umfassen zahlreiche Möglichkeiten mit einem erheblichen finanziellen Umfang, der tatsächliche Hilfen ermöglicht, die bisher nicht finanzierbar waren.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, beraten zu werden oder Beratungstermine zu vereinbaren. Sollte während der Zeit des Vortrages eine Betreuung von Pflegebedürftigen erforderlich sein, können sich Interessierte über Tel. 02722 954166 mit dem Caritas-Zentrum in Verbindung setzen.

Die Veranstaltung am 11. März im Rathaus Attendorn ist kostenlos. Interessierte Besucher finden über den Eingang Klosterplatz zur Veranstaltung. Die Erreichbarkeit des Ratsaales im Rathaus für Menschen mit Handicap ist sichergestellt.


.. Baumfällungen rund um den Parkplatz Feuerteich

Baumfällungen rund um den Parkplatz Feuerteich

Ab Samstag, 28. Februar 2015, werden in Attendorn rund um den Parkplatz Feuerteich und am Westwall im Bereich der Sonnenschule die ersten Bäume zur Errichtung eine neuen Parkdecks gefällt.

Die Bäume am Seewerngraben, an der Windhauser Straße und am Westwall rund um den Parkplatz werden gefällt. Wegen der Maßnahme wird der Parkplatz am Samstag komplett gesperrt. Je nach Verlauf der Arbeiten kann der Parkplatz sukzessiv wieder geöffnet werden.

Restarbeiten und die Fällung der Linden auf der Seite der Sonnenschule (gegenüber dem Parkplatz) sollen in der Folgewoche, voraussichtlich am Samstag, 7. März 2015, erfolgen.

Im Frühjahr werden sich insbesondere im Bereich Westwall Arbeiten zur Verlegung von Versorgungsleitungen anschließen. Der Baubeginn der Parkpalette ist im Sommer vorgesehen.

Ersatzpflanzungen und die Neuanlage der Grünflächen rund um die neue Parkpalette und im Bereich der Sonnenschule sind im Anschluss an die Baumaßnahme voraussichtlich im Herbst 2016 in Anbindung an das Innenstadtentwicklungskonzept vorgesehen.


.. Die Marke Attendorn

Die Marke Attendorn

Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Attendorn können ab sofort an einer Online-Befragung zur Markenkonzeption teilnehmen. Auch Attendorner Arbeitnehmer sind herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zu ihrem Arbeitsort zu beteiligen.

Der Beirat für Stadtmarketing und Tourismus hat seinen Arbeitskreis „Marke“ damit beauftragt, eine Markenkonzeption für die Hansestadt zu entwickeln.

Hierbei soll durch eine Online-Befragung der Bürgerinnen und Bürger und Arbeitnehmer Attendorns die Identität bzw. der Charakter der Stadt aus Bürgersicht näher erkundet werden. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die Hansestadt Attendorn im Städtewettbewerb um Touristen, Arbeitskräfte und Investoren noch attraktiver zu positionieren.

Gestalten Sie Attendorn mit!

Zu diesem Zweck wurde ein kurzer Fragebogen vorbereitet. Nun sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Attendorner Arbeitnehmer aufgerufen, sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Die neue Marke wird in Zukunft das Image der Hansestadt präsentieren. Gestalten Sie dieses mit!

Zu jeder Frage gibt es verschiedene Antworten bzw. Aussagen. Die Bewertung erfolgt durch eine angegebene Skala. Die Antworten sollen dabei möglichst intuitiv und spontan gegeben werden. Die Befragung ist anonym. Die Antworten werden nur zum Zweck der Auswertung der Befragung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Zur Befragung über Attendorn


.. Handballcamp 2015

Handballcamp

Auch in den diesjährigen Osterferien bietet die SG Attendorn/Ennest wieder ein Handball-Camp für Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 15 Jahren an.


.. Freifunk-Antenne am Rathaus

Freifunk-Antennen am Rathaus

Auf Einladung von Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil traf er sich in diesen Tagen mit Vertretern der Werbegemeinschaft Attendorn zum Austausch über das Thema „Freies WLAN für die Attendorner Innenstadt“.

Hansestadt Attendorn beteilligt sich an dem "Erfolgsprojekt"

Christian Springob und Thomas Corte stellten bei diesem Besuch das von der Werbegemeinschaft Attendorn initiierte Projekt „Freifunk Biggesee“ vor.

Bei ihrem Besuch im Attendorner Rathaus erklärten Christian Springob und Thomas Corte Bürgermeister Pospischil das „Freifunk“-Prinzip: „Um Teil des Netzwerks zu werden, muss man lediglich einen freifunkfähigen WLAN-Router an einem geeigneten Ort aufstellen. Damit ist es möglich, den eigenen Internetzugang mit anderen zu teilen. Gibt es genug Freifunkrouter in der Nähe, entsteht automatisch ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, in dem alle Router selbstständig miteinander verbunden sind und ein großes gemeinsames WLAN-Netzwerk bilden.“

Die ersten „Freifunk“-Erfahrungen sammelten die Initiatoren in Attendorn während des Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr, als der Alte Markt und Teile der Ennester Straße mit „freiem“ WLAN freigeschaltet wurden.

Nun planen die Organisatoren in Attendorn die nächste Stufe, die die WLAN-Abdeckung der Bereiche Kölner Straße, Allee Center und Domcaree mit weiteren Routern vorsieht.

Bürgermeister Pospischil zeigte sich beeindruckt darüber, was das Freifunker-Team mit der Werbegemeinschaft in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat.

Altweiber mit WLAN?

Die Hansestadt Attendorn befürwortet das Projekt und möchte sich nun ebenfalls an diesem Erfolgsprojekt beteiligen. Dazu möchte sie zunächst das Rathaus, später vielleicht auch weitere städtische Gebäude, zur Installierung von Antennen für den Freifunk-Empfang zur Verfügung stellen.

Wenn alles klappt, dürfte das närrische Volk bei der Vorstellung des neuen Attendorner Karnevalsprinzen auf Altweiber unter dem Rathausbalkon bereits mit WLAN versorgt sein.

Vorbereitet ist die Stadt Attendorn in jedem Fall, schließlich überreichten Christian Springob und Thomas Corte Bürgermeister Christian Pospischil schon einmal symbolisch die entsprechende Hardware in Form eines Routers.


.. 130.000 Restcents für den guten Zweck

130.000 Restcents für den guten Zweck

Über eine Spende in Höhe von jeweils 650 Euro freuten sich in diesen Tagen das Mutter-Kind-Haus Aline und das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. aus Olpe. Das Geld stammt aus der „Restcent-Aktion“ der Beschäftigten der Hansestadt Attendorn.

Mutter-Kind-Haus Aline und das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. bedanken sich bei allen Beschäftigten der Hansestadt Attendorn

Schon seit vielen Jahren verzichten alle Mitarbeiter der Hansestadt Attendorn bei ihren monatlichen Gehaltsabrechnungen auf die Cent-Beträge hinter dem Komma. Pro Jahr kommt dabei meist ein vierstelliger Betrag zustande, der stets einem guten Zweck zufließt. Bei der Auswahl der Spendenempfänger steht die ortsnahe Unterstützung im Fokus. In diesem Jahr ging der Erlös aus dieser „Restcent-Aktion“ an das Mutter-Kind-Haus Aline sowie das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. aus Olpe.

Das Mutter-Kind-Haus Aline kümmert sich um schwangere Frauen sowie Mütter und Väter, die aufgrund von Problemen Hilfe und Unterstützung für sich selbst und ihre Kinder benötigen. Unter Anleitung der Sozialpädagogen lernen die Mütter und Väter, ihre Rolle verantwortungsbewusst zu meistern. Dabei hat jede kleine Familie eine eigene Wohnung. Schwerpunkt der Arbeit ist zudem die therapeutische Begleitung der Väter, Mütter und Kinder, die aufgrund emotionaler, sozialer, familiärer oder persönlicher Gründe ihren Lebensmittelpunkt im Mutter-Kind-Haus Aline in Olpe haben. Durch qualifizierte Kinderbetreuung wird den Müttern oder Vätern die Möglichkeit zur schulischen oder beruflichen Ausbildung gegeben. Zurzeit wird in Olpe ein weiterer Standort aufgebaut. Dieser wird im März 2015 eröffnet.

Das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. Olpe betreut Frauen und deren Kinder, die bedroht, bevormundet und gedemütigt werden oder denen sexuelle oder körperliche Gewalt widerfahren ist. Das Frauenhaus nimmt Frauen und Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit auf, um diese zu schützen, zu stabilisieren und zu betreuen. In den brisanten Situationen verlassen die Frauen und Kinder ihr häusliches Umfeld regelmäßig ohne ihre Habseligkeiten. Das Frauenhaus unterstützt die Familien bei der Beschaffung von Hausrat, Möbeln und Kleidung.

Dringend auf Spenden angewiesen

„Wir sind dringend auf Spenden angewiesen, um Frauen und Kinder in unseren Einrichtungen gezielt unterstützen zu können“, freuten sich Annette Sawitza, Leiterin des Mutter-Kind-Haus Aline, und Dr. Babette Viegener, Vorsitzende des Vereins Frauen helfen Frauen e.V., über den Scheck in Höhe von jeweils 650 Euro, der ihnen durch Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil, Personaldezernent Christoph Hesse, dem Personalratsvorsitzenden Andreas Preibisch sowie seinem Stellvertreter Wolfgang Fecker überreicht wurde.

Das Mutter-Kind-Haus Aline wird die Spende für die Musiktherapie innerhalb des Hauses Aline einsetzen. Das Frauenhaus wird eine Familie unterstützen, die das Frauenhaus demnächst verlassen wird.


.. Schlussphase für die LEADER-Bewerbung

Schlussphase für die LEADER-Bewerbung

Am Dienstag, 3. Februar 2015, 19.00 Uhr, findet mit der Vorstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes in der Stadthalle Attendorn der Abschluss des Bewerbungsverfahrens statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die LEADER-Bewerbung der Region „BiggeLand – Echt.Zukunft.“ mit den vier Kommunen Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden geht in die Schlussphase. Die Kommunen zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Zukunft der Region gemeinsam zu gestalten. Unter großer Bürgerbeteiligung und mit Unterstützung des Fachbüros „IfR Institut für Regionalmanagement“ wurde im vergangenen halben Jahr ein „Regionales Entwicklungskonzept“ erarbeitet, um sich damit für das Förderprogramm LEADER 2014-2020 zu bewerben. Die Abkürzung LEADER steht für ein EU-Förderprogramm im ländlichen Raum.

Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger aktiv

Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger haben seit der LEADER-Auftaktveranstaltung im Juli 2014 aktiv mitgearbeitet und eigene Ideen eingebracht. Diese Ideen sind im Laufe des Bewerbungsverfahrens in den vier Handlungsfeldern „Wirtschaftsraum mit Perspektiven“, „Attraktiver Wohn- und Lebensraum“, „Erlebbarer Landschaftsraum“ und „Nachhaltiger Lebensraum“ sowie dem Querschnittsthema „Regionale Zusammenarbeit – Das Miteinander gestalten“ weiterentwickelt und konkretisiert worden. Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist das „Regionale Entwicklungskonzept“, das nun bis zum 16. Februar mit den Bewerbungsunterlagen beim Umweltministerium des Landes NRW eingereicht werden muss. Bei erfolgreicher Bewerbung werden Fördermittel und eine organisatorische Unterstützung zur Umsetzung der Ziele für den Zeitraum von Mitte 2015 bis 2020 bereitgestellt.

Zuvor werden bei der Abschlussveranstaltung am 3. Februar 2015, um 19.00 Uhr, in der Stadthalle Attendorn die Ergebnisse des Arbeitsprozesses und die zentralen Inhalte des „Regionalen Entwicklungskonzeptes“ vorgestellt. Einzelne Projektideen werden anhand von Kurzvorträgen vorgestellt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Kommunen sind herzlich eingeladen.


.. Hundezählung in Attendorn

Hundezählung

Die Hansestadt Attendorn verschickt am 28. Januar 2015 zusammen mit den Grundbesitzabgabenbescheiden ein Schreiben zur Hundebestandsaufnahme an die Steuer- und Gebührenpflichtigen.

Hunde bis 16. Februar 2015 nachmelden

Personen, die einen Hund halten und diesen zur Versteuerung noch nicht bei der Stadtverwaltung Attendorn angemeldet haben, haben damit die Gelegenheit, die Anmeldung bis zum 16. Februar 2015 nachzuholen.

Derzeit sind in Attendorn bei rund 24.715 Einwohnern insgesamt 1.530 Hunde bei der Stadtverwaltung registriert. Es ist aber davon auszugehen, dass deutlich mehr Hunde im Stadtgebiet gehalten werden, zumal die letzte Hundebestandsaufnahme bereits fünf Jahre zurückliegt.

Die Hundesteuer ist eine ordnungspolitische Lenkungssteuer. Hauptziel der Erhebung der Hundesteuer ist eine Regulierung der Hundepopulation im Stadtgebiet. Die Hundesteuer ist in der Hansestadt Attendorn vergleichsweise sehr niedrig und beträgt 48,00 € für einen Hund pro Jahr. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Steuerermäßigung oder Steuerbefreiung möglich.

Die Durchführung der Hundebestandsaufnahme hat nicht vorrangig das Ziel, die Einnahmen zu erhöhen, sondern soll in erster Linie eine gerechte Besteuerung sicherstellen. Die Stadtverwaltung behält sich vor, die Hundehaltungen zu einem späteren Zeitpunkt vor Ort zu überprüfen.


.. Unterbringung Asylbewerber Container ASS

Asylbewerber in Attendorn

Aufgrund des anhaltenden Zustroms von hilfesuchenden Menschen arbeitet die Hansestadt Attendorn derzeit mit großem Einsatz daran, kurzfristig neue Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber und Flüchtlinge zu schaffen.

Flucht stellt Menschen vor ungeheure Herausforderungen. Welche Situationen es auch sind, die Menschen dazu bewegen ihre Heimat zu verlassen, sie brauchen Hilfe, um in einem für sie fremden Umfeld Fuß zu fassen.

Die Aufnahme und Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen ist daher eine große Aufgabe, die insbesondere die Kommunen personell und finanziell in Anspruch nimmt. Auch die Hansestadt Attendorn ist mit der Aufnahme, Unterbringung und weiteren Versorgung einer stetig steigenden Zahl von Flüchtlingen sehr stark gefordert.

Die Zugangszahlen der asylbegehrenden Ausländer sind seit Herbst 2013 auch in Attendorn sprunghaft angestiegen. Während im Jahr 2013 noch 31 Asylbewerber in Attendorn aufgenommen wurden, steigerte sich diese Zahl im vergangenen Jahr auf 70 neue Asylbewerber.

Ständig weiter steigende Flüchtlingszahlen

Und ein Ende oder eine Änderung der Situation ist zurzeit nicht erkennbar. Angesichts ständig weiter steigender Flüchtlingszahlen stehen viele Kommunen, insbesondere was die Unterbringung und die Versorgung mit Wohnraum angeht, vor erheblichen Problemen. Auch Attendorn stößt derzeit in Sachen Wohnraumkapazität an seine Grenzen. So sind die der Hansestadt momentan zur Verfügung stehenden vier Gemeinschaftsunterkünfte (Altes Amtsgericht, Osemundweg, Briloner Straße und Repetalstraße) mit ca. 110 untergebrachten Menschen fast vollständig belegt.

Aufgrund des anhaltenden Zustroms von hilfesuchenden Menschen ist die Hansestadt Attendorn derzeit auf der Suche nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber und Flüchtlinge, beispielweise durch den Umbau vorhandener leerstehender Container oder städtischer Gebäude, den Erwerb beziehungsweise das Anmieten von Gebäuden oder Wohnraum, der von Privatleuten angeboten wird oder durch den Neubau von Unterkünften.

Eine erste politische Entscheidung hierzu wurde in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 10.12.2014 getroffen: So werden derzeit die leerstehenden Container an der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule (Hohler Weg) zu einer Gemeinschaftsunterkunft umgebaut. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten müssen im Laufe des Jahres 2015 an anderen Standorten im Stadtgebiet geschaffen werden.

„Attendorn wird weiterhin alles tun, um in Not geratenen Menschen zu helfen!“

Für Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil steht fest: „Attendorn wird weiterhin alles tun, um in Not geratenen Menschen zu helfen. Dazu gehört auch, dass die Integration der Asylbewerber durch ein großes gesellschaftliches Engagement der Attendorner Bevölkerung mitgetragen und unterstützt wird.“

Matthias Buchen vom Amt für Soziales, Jugend, Familien und Senioren der Hansestadt Attendorn ergänzt: „Bereits Ende November wurde ein „Runder Tisch“ bestehend aus Vertretern aus dem karitativen, sozialen, kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich gegründet. Durch den Einsatz dieser zahlreichen ehrenamtlich tätigen Menschen wird das städtische Engagement sinnvoll ergänzt. So kann in Attendorn eine Willkommenskultur aufgebaut werden, die allerdings vor allem von viel Toleranz und Unterstützung für Asylbewerber und Zuwanderer abhängig ist.“


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