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Montag, 22. April 2019
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05.02.2019

Familienführung

Das Südsauerlandmuseum lädt für Sonntag, 10. Februar 2019, um 15.00 Uhr, zur Familienführung durch die Sonderausstellung "Shalom & Mazel Tov" ein.

Am 10. Februar 2019 im Südsauerlandmuseum

In der Pressemitteilung des Südsauerlandmuseums heißt es:

Das Südsauerlandmuseum lädt ein zur letzten Familienführung durch die Sonderausstellung "Shalom & Mazel Tov". Die Ausstellung endet am 24. Februar 2019. Die Familienführung wendet sich besonders an Kinder und Jugendliche.

Juden und Christen lebten auch in Attendorn "Tür an Tür"

Die Erinnerung an die jüdischen Mitbürger ist noch wach. Man lebte Tür an Tür, auch wenn das religiöse Glaubensbekenntnis unterschiedlich war. Die Ausstellung widmet sich dem Zusammenleben "Tür an Tür" mit den christlichen Nachbarn, beschreibt anschaulich ihre Gewerbe, die Lebenszusammenhänge und geht auf einzelne Personen ein.

Das Judentum in Europa blickt auf eine wechselvolle, über 1700-jährige Geschichte zurück. Nach Phasen des friedlichen Zusammenlebens kam es, besonders nach Pestepidemien und sozialen Umbrüchen, zu Vertreibungen und Pogromen. Kaiser und Landesherren duldeten Juden jedoch wegen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und gewährten Schutz. In Südwestfalen und auch in Attendorn waren Juden bereits im Spätmittelalter ansässig. Im 18. Jh. lebten darüber hinaus jüdische Familien in Förde, Lenhausen, Neuenkleusheim (Synagogengemeinde) und Oedingen. Im 19. Jh. kamen Helden, Dünschede, Langenei, Altenhundem, Kirchhundem, Elspe, Rahrbach, Oberveischede, Rhode und Olpe als Wohnorte hinzu. Im Jahr 1942 wurde das Leben der jüdischen Familien im Kreis Olpe grausam beendet.

Kontakt

Südsauerlandmuseum »
Telefon: 02722 3711
Fax: 02722 631967
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