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Datum: 18.11.2022

Impfzentrum Attendorn schließt

Der Kreis Olpe fährt seine Impfangebote zurück: Das Impfzentrum in Attendorn schließt seine Pforten, das Impfmobil fährt bald nicht mehr.

Der Kreis Olpe fährt seine Impfangebote zurück

In einer Pressemitteilung des Kreises Olpe heißt es:

"Der Kreis Olpe fährt seine Impfangebote im Laufe des nun zu Ende gehenden Jahres herunter und folgt damit einem Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS).

In diesem Erlass zur Organisation des Impfgeschehens gegen Covid-19 geht das MAGS davon aus, dass die Impfungen im Jahr 2023 von der Ärzte- und Apothekerschaft abgedeckt werden können. Es sind keine Impfangebote im Auftrag des Landes vorgesehen, es wird kein Bedarf für regelmäßige staatliche Impfangebote gesehen.

Dies nimmt der Kreis Olpe zum Anlass, seine Impfangebote und dazugehörige Angebote anzupassen.

Letzte Impfung im Impfzentrum am 16. Dezember 2022

Konkret heißt das, dass

  1. die Hotline für das Impfzentrum ab Samstag, 19. November, abgeschaltet wird,
  2. das Impfangebot im Impfzentrum des Kreises Olpe in Attendorn am Freitag, 25. November, und an den folgenden beiden Freitagen auf 16 bis 18 Uhr reduziert wird,
  3. die letzte Impfung im Impfzentrum des Kreises Olpe am Freitag, 16. Dezember 2022, stattfindet und das Impfzentrum danach geschlossen und zurückgebaut wird.

Beim bis dato jüngsten Impftermin im Impfzentrum in Attendorn wurden am 4. November 36 Impfungen gegen das Corona-Virus vorgenommen. „Angesichts dieser deutlichen sinkenden Impfzahlen ist der Aufwand für den Betrieb des Impfzentrums nicht mehr vertretbar“, so Michael Färber, Leiter der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Olpe.

Hinsichtlich des mobilen Impfens ist der Kreis Olpe per Erlass gehalten, ab Januar 2023 sogenannte Vorhaltestrukturen einzurichten, um im vom MAGS festzustellenden Bedarfsfall kurzfristig solche Impfangebote bis 31. März 2023 unterbreiten zu können. Für Ende November/Anfang Dezember ist geplant, in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden vorerst letztmalig mobile Impfangebot zu machen."