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Dienstag, 18. Dezember 2018
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13.03.2018

Wege aus dem Stresstunnel

Das bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt des Unternehmens GEDIA Gebrüder Dingerkus kam im Rathaus zum Einsatz.

"Stresstunnel" bietet neue Wege

Die Stadtverwaltung Attendorn ging einen neuen Weg in der Gesundheitsvorsorge und bot ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Gang durch den von der Firma GEDIA Gebrüder Dingerkus entwickelten und bereits ausgezeichneten „Stresstunnel“.

Im Rahmen einer Maßnahme zur Gesundheitsprävention hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses die Möglichkeit, verschiedene Formen und Faktoren individueller Belastung zu benennen.

Mit einem von der Firma GEDIA Gebrüder Dingerkus entwickelten „Stresstunnel“ wurden verschiedene berufliche und private Situationen visualisiert, die Belastungen verursachen können. Dieser begehbare Tunnel besteht aus mit weißer und schwarzer Folie bezogenen Wänden, die verschiedene Stressvorgänge verdeutlichen. Während der Gang zu Beginn noch hell und weit ist, wird er im Verlauf dunkler und bedrückender. Der Weg endet in einer dunklen Sackgasse mit einem versteckten Ausgang.

Neben Wänden mit Bildern aus dem Arbeitsalltag waren zahlreiche Flächen für Mitarbeiter-Kommentare oder Brainstorming vorgesehen. Hier konnten Kollegen ihre eigenen Wahrnehmungen zum Thema aufschreiben. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, einen Maßnahmenkatalog zur weiteren ganzheitlichen Gesundheitsförderung zu erarbeiten und umzusetzen.

Zusammenarbeit mit GEDIA und Diplom-Sozialarbeiterin Katrin Arens

Unter der Leitung vom GEDIA-Betriebsratsvorsitzenden Thorsten Wottrich wurde der Stresstunnel im Ratssaal des Rathauses von Mitarbeiterin des Unternehmens und des städtischen Bauhofs aufgebaut.

„Unser Projekt im städtischen Umfeld vorzustellen, hat uns sehr gefreut. Die Resonanz der Organisatoren ist durchweg positiv und zeigt, dass unsere Arbeit sogar außerhalb des Industriesektors vielversprechende Verwendung findet. Ich hoffe, unsere präventive Gesundheitsmaßnahme hat die Mitarbeiter der Stadt Attendorn zielsicher unterstützt“, so Thorsten Wottrich.

Begleitet wird das Projekt von der Diplom-Sozialarbeiterin Katrin Arens, die psychosoziale Beratung in der betrieblichen Gesundheitsfürsorge anbietet: „Es können Beratungsangebote entstehen, die Einzelne oder auch Gruppen ansprechen. Ziel dieses Angebotes ist es, die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeiter wiederherzustellen und/ oder zu festigen.“

Christoph Hesse, als Dezernent der Hansestadt Attendorn unter anderem für den Personalbereich zuständig, weiß: „Auf jeden Menschen wirkt täglich eine Vielzahl innerer und äußerer Reize, die Stress verursachen oder Stressreaktionen hervorrufen können. Immer komplexere Arbeiten in immer kürzerer Zeit zu erledigen sind Stressfaktoren in unserer digitalisierten Welt, die nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes betreffen. Man kann den Stresstunnel belächeln. Man kann dieses wichtige Thema Stress aber auch ernst nehmen. Wir sind froh und der Firma GEDIA sehr dankbar, dass viele unserer Mitarbeiter durch den Stresstunnel wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten, um zukünftig besser mit Stress umzugehen. Dies kommt letztendlich auch den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zugute.“

Kontakt

Natalie Richard »
Telefon: 02722 64-216
Fax: 02722 64-421
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