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Sonntag, 29. November 2020
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11.11.2020

"Ein echter Kattfiller kennt die Energiekiller!"

Bei dem laufenden Energiesparprojekt der Hansestadt Attendorn konnten allein im Jahr 2019 knapp 40.000 Euro eingespart werden.

Eine Weltkugel für den Bürgermeister

Die Hansestadt Attendorn startete im Jahr 2018 das Projekt "Energiesparen an öffentlichen Einrichtungen in Attendorn". In Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Beratungsbüro ecoteam NRW setzt die Gebäudebewirtschaftung der Hansestadt Attendorn (GEBA) unter dem Motto „Ein echter Kattfiller kennt die Energiekiller“ seitdem ein intensives Energiespar- und Klimaschutzprojekt um, bei dem es darum geht, sich mit kleinen und größeren Einsparideen aktiv für das Klima einzusetzen. Beteiligt sind acht Schulen, sieben Sporthallen, das Rathaus, die Stadthalle sowie das Südsauerlandmuseum.

Und diese Kattfiller-Botschaft prangt nun auf einer großen Weltkugel, die von allen Attendorner Grundschulen gemeinsam gestaltet und an Bürgermeister Christian Pospischil übergeben wurde.

Weltkugel als Symbol für bedrohte Umwelt

Eigentlich wollten die jungen Künstler diese Weltkugel als Symbol für die bedrohte Umwelt persönlich übergeben, aber in Zeiten von Corona musste hierauf verzichtet werden. So überreichte Klaus Pelzer vom beratenden Klimaschutzbüro ecoteam NRW in der Rathausgalerie das zwei Meter hohe Kunstwerk im Namen aller Grundschulen an Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil.

Der freute sich über das beeindruckende Werk: "Auch in Zeiten von Corona bleibt der Klimaschutz ein wichtiges Anliegen für uns alle, das wir nicht vergessen dürfen." 

Bürgermeister Pospischil versprach, diesem symbolreichen Kunstwerk, an dem Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Attandara, der Sonnenschule, der Grundschule Ennest und der Grundschule Helden beteiligt waren, einen angemessenen Platz zu geben, so dass sich zukünftig alle Attendorner Bürgerinnen und Bürger diese Gemeinschaftsproduktion der Attendorner Grundschulen anschauen können.

40.000 Euro Einsparungen im Energiebereich

Anlass der Übergabe der Weltkugel war die Ergebnisvorstellung des ersten kompletten Einsparjahres im Rahmen des Energiesparprojektes. Mit knapp 40.000 Euro Einsparungen im Energiebereich kann sich diese Bilanz allein für das Jahr 2019 sehen lassen.

Unter der Leitung des Gebäudemanagements der Hansestadt Attendorn (GEBA) und begleitet vom Beratungsbüro ecoteam NRW gab es dabei in den letzten Jahren unterschiedlichste Aktionen. Der kreative Logowettbewerb mit der Beteiligung von über 300 Schülerinnen und Schülern sowie die Entwicklung eines eigenen Energiesparsymbols sind dabei noch in guter Erinnerung.

In der Praxis wurden Begehungen durchgeführt und gemeinsam mit den Beteiligten der Einrichtungen schul- bzw. einrichtungseigene Maßnahmenplänen konkretisiert und umgesetzt. Eine besondere Rolle in diesem Prozess spielen die Hausmeister, die mit Messgeräten Daten erheben und die Heizungsleistung optimieren.

19.000 Euro Prämie für Energieeinsparung

Als zusätzliche Motivation dient auch die Prämie, die die beteiligten Einrichtungen erhalten. Da die Hansestadt Attendorn von jedem eingesparten Euro 50 Cent prämiert, können sich die beteiligten Einrichtungen über insgesamt 19.000 Euro selbstersparte Einnahmen für die weniger verbrauchten Kilowattstunden bei Heizung und Strom sowie bei den Kubikmetern Wasser freuen. Die Prämien werden nun unter anderem in die Anschaffung weiterer Geräte zur Energieeinsparung investiert.

Klaus Pelzer ist voll des Lobes über den Verlauf des Projektes in Attendorn: "Neben den beteiligten Schülerinnen und Schülern und den motivierten Lehrkräften möchte ich das Engagement der Hausmeister hervorheben, die mit ihrem Einsatz maßgeblich für diese erste positive Bilanz verantwortlich sind. Wie wichtig allen Beteiligten das gemeinsame Anliegen Klimaschutz in Attendorn und darüber hinaus ist, zeigt nicht zuletzt die nun gemeinsam gestaltete Weltkugel."

Auch Bürgermeister Christian Pospischil zeigt sich begeistert vom Engagement aller Beteiligten. Für ihn steht fest: "Nur wenn alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir einen guten Beitrag zum Klimaschutz leisten."

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Simone Stieg »
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