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Sonntag, 25. Juni 2017
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Kinder und Handys

Der Trend zum Handy ist auch unter Kindern und Jugendlichen nicht mehr aufzuhalten. Heute verfügen bereits neun von zehn Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren über ein eigenes Mobiltelefon. Auch zwei Drittel der 10- bis 13-jährigen Kinder besitzen inzwischen ein Handy und sogar etwa jedes zehnte Kind im Grundschulalter (6 bis 9 Jahre) telefoniert mobil.

Kinder und Jugendliche sind aber noch in der Entwicklung und daher möglicherweise anfälliger für gesundheitliche Störungen durch Handystrahlung. Deshalb fordert auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Sinne des Vorsorgekonzepts einen besonders umsichtigen Umgang mit dem Mobilfunk und insbesondere Kinder und Jugendliche vor zu viel Strahlung zu schützen.

Die britische Strahlenschutzkommission NRPB (National Radiological Protection Board) empfiehlt z.B. Eltern, Kindern unter acht Jahren grundsätzlich keine Handys zu geben. Nach Durchsicht mehrerer neuerer Studien sind die Forscher zu dem Schluss gekommen, dass vor allem jüngere Kinder gefährdet sein könnten, weil ein größerer Teil ihres Gehirns durch die geringere Größe ihrer Köpfe direkt durch die Handystrahlung beeinflusst wird. Die Zeitschrift "connect" rät Eltern, Kinder unter 14 Jahren Handys nur in Ausnahmefällen benutzen zu lassen, z. B. um in dringenden Fällen Kontakt aufzunehmen.

Auch wenn es heute noch keine abschließenden Beweise für die Schädlichkeit der Strahlung gibt, so sollten aber gerade Kinder und Jugendliche in besondere Weise für einen vorsorgeorientierten Umgang mit dem Handy sensibilisiert werden, weil sie eine deutlich längere Zeitspanne ihres Lebens den Mobilfunkfeldern ausgesetzt sein werden als die heutigen Erwachsenen. Die nachfolgenden Tipps und Links sollen dabei helfen.

Broschüre "Mobilfunk - wie funktioniert das eigentlich?" (PDF, 1,3 MB )

Elektrosmog - Gefahr und Risiko? (PDF, 232 KB )

Risiko Mobilfunk (PDF, 288 KB , Broschüre der Salzburger BI zum Schutz vor Mobilfunkantennen)

Infoblatt zu Mobiltelefonen vom schweizerischen Bundesamt für Gesundheit (PDF, 35 KB )