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Mittwoch, 28. Oktober 2020
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Tipps Biotonne

Tipps zur Biotonne

Madenbefall

Es ist wichtig, Speisereste (v. a. Wurst, Käse, etc.) unverzüglich in Zeitungspapier oder kompostierbare Papiertüten einzupacken und nicht lange offen herum liegen zu lassen, bevor man sie in das Vorsortiergefäß in der Küche bzw. in die Biotonne wirft. Nur so läßt sich verhindern, daß Fliegen ihre Eier an die Speisereste legen, was dann zu den bekannten Madenproblemen führen kann.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Madenbefall gekommen sein, zu Panikreaktionen besteht kein Anlass. Mit dem Versprühen von Schadstoffen schaden Sie der Kompostqualität bzw. beim Einatmen der Giftstoffe auch sich selber. Die Verwendung heißen Wassers erzeugt in der Biotonne ausgezeichnete klimatische Bedingungen für die Entwicklung der Maden. Warten Sie bis zur nächsten Abfuhr, die in den problematischen Sommermonaten wöchentlich erfolgt, und reinigen Sie nach der Entleerung die Biotonne.

Geruchsprobleme

Es liegt in der "Natur der Sache", dass die Bioabfälle sich zersetzen. Unter Luftzufuhr nennt man diese Zersetzung Kompostierung. Findet die Zersetzung bei unzureichender Sauerstoffzufuhr und gleichzeitigem hohen Wassergehalt statt, spricht man von Fäulnis. Wenn der Bioabfall fault, stinkt es. Bei der Befüllung der Biotonne sollte man daher darauf achten, daß der Bioabfall in Zeitungspapier (Tageszeitung, keine Buntdruck-Illustrierten) oder kompostierbaren Papiertüten (im Handel erhältlich) eingepackt ist.

Das Papier verhindert ein starkes Zusammensacken der Bioabfälle, es kommt ein wenig Luft an den Abfall, und gleichzeitig wird das vorhandene Wasser aufgenommen. Um diesen Effekt zu verstärken, kann man zerknäueltes Zeitungspapier unten in die Tonne (vor der Befüllung) legen oder auch ab und zu zwischen den Bioabfall.

Stellen Sie die Biotonne, soweit das möglich ist, an einen beschatteten Standort, da große Hitze die Zersetzungsgeschwindigkeit erhöht.

Festfrieren des Tonneninhaltes im Winter

Im Winter kann es bei Frost dazu kommen, daß der Tonneninhalt an der Tonnenwandung festfriert und so eine Entleerung der Tonne verhindert wird. Dieses Problem lässt sich nur begrenzt vermeiden, v. a. bei lang anhaltenden Frostperioden. Stellen Sie die Tonne über Nacht in die Garage (falls vorhanden) und erst am Abfuhrtag an die Straße. Das Abstechen des Bioabfalls von der Tonnenwand mit einem Spaten ist eine zusätzliche Hilfe.

Unzureichende Entleerung der Tonne im Sommer oder Herbst

Es ist häufig zu beobachten, dass die Biotonne nicht geleert wird, wenn Rasenschnitt oder Laub in zu großen Mengen in die Tonne gefüllt werden. Werden diese Abfälle dann auch noch gestampft oder gestopft, kann der Tonneninhalt oft nicht entleert werden. Kommen große Mengen Laub oder Rasenschnitt in die Bio-Tonne, beachten Sie daher bitte folgendes:

  • Niemals den Inhalt stopfen,
  • zusätzliche Zwischenlagen aus Pappe/Papier einrichten
  • Rasenschnitt möglichst erst antrocknen lassen.

Zuständig

Kölner Straße 12
57439 Attendorn
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Telefon: 02722/64-446
Fax: 02722/64-427
Raum: 307
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