(Foto: Tom Kleine, Hansestadt Attendorn)
Attendorn ist um eine schmackhafte Attraktion reicher. Am 25. August stellte der „Arbeitskreis Fairer Handel“ während des Attendorner Wochenmarkttreibens den ersten Attendorn-Kaffee vor. „Bellebaums Traum“ heißt das halbe Pfund, welches selbstverständlich aus dem fairen Handel kommt.
Mit einer schönen Veranstaltung auf dem Kirchplatz wurde der Kaffee zur ersten Verköstigung angeboten. Es wurden Moritaten angestimmt und die Olper Landfrauen waren in ihren historischen Kostümen ein echter Hingucker. Und der „alte Bellebaum“ höchstpersönlich – wunderbar dargestellt von Peter Plugge – war sogar selbst vor Ort.
Ferdinand Bellebaum war Leineweber und brannte während des 1. Weltkrieges am Pulverturm Zichorienkaffee, besser bekannt als „Muckefuck“. Natürlich träumte auch er damals von echtem Kaffee. Dieser Traum geht nun in Form eines fair gehandelten Stadtkaffees in der Hansestadt Attendorn in Erfüllung.
Die anfänglichen Regentropfen konnten nur Freudentränen des alten Bellebaum sein, der als Namensgeber des neuen Stadtkaffees dient. Am Ende strahlten die Fairtrade-Verantwortlichen mit der Sonne um die Wette. Und neben Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke ließen es sich auch Winnetou, Nscho-Tschi und Old Shatterhand nicht nehmen, den Attendorn-Kaffee zu probieren. Die drei Schauspieler Jean-Marc Birkholz, Radost Bokel und Oliver Bludau unterbrachen kurz ihre Autogrammstunde im gegenüberliegenden Südsauerlandmuseum, um sich mit „Bellebaums Traum“ zu stärken.
Den Kaffee gibt es ab sofort im Eine-Welt-Laden im Pfarrheim Attendorn (Am Kirchplatz 5). Weitere Informationen zum Kaffee-Projekt gibt es bei Adelheid Lütteke, Tel. 02722/51771.
(Foto: Tom Kleine, Hansestadt Attendorn)
Nicht nur Bürgermeister Wolfgang Hilleke (re.), sondern auch die Gäste aus dem „Wilden Westen“ und der „alte Bellebaum“ ließen sich den neuen Attendorner Stadtkaffee schmecken.
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25./26. Mai 2013
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