Die Hansestadt Attendorn hat im Rahmen eines Förderprogrammes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in den vergangenen Wochen 100 Altstadtleuchten auf die neueste LED-Technik umgerüstet. Deutliche Senkung von Energiekosten.
Die 100 Altstadtleuchten waren bisher mit Hochdruck-Quecksilberlampen (kurz: HQL) bestückt. Aufgrund der EU-Verordnung für energieeffiziente Lampen, Leuchten und Betriebs-geräte sind diese Leuchtmittel jedoch ab 2015 verboten.
Die Hansestadt Attendorn hat deshalb frühzeitig gehandelt, um schon jetzt durch die Umrüstung auf LED-Technik Energie zu sparen. Die vorhandenen HQL-Leuchtmittel mit dem Elektrobaueinsatz wurden ausgebaut und durch die LED-Einheit ersetzt. Hersteller der innovativen Straßenbeleuchtung ist die Firma BöSha aus Rüthen.
„Durch die Maßnahme sparen wir bis zu 74 % Strom bei den 100 ausgetauschten Altstadtleuchten. Bei einer Lebenszeit von 20 Jahren ergibt sich eine CO²-Minderung von ca. 330 Tonnen“, rechnet Björn Krusekamp vom Tiefbauamt der Hansestadt Attendorn vor.
Möglich ist diese Maßnahme vor allem durch das Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Im Rahmen der Klimaschutzinitiative wurde die Maßnahme mit 40 % gefördert. Björn Krusekamp: „Die Investition der Hansestadt Attendorn amortisiert sich bereits in elf Jahren, schon allein durch die erhebliche Energieeinsparung.“
Weitere Informationen erteilt Björn Krusekamp (Tel. 02722/64-335, E-Mail b.krusekamp@attendorn.org) von der Hansestadt Attendorn.
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