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Weihnachtshütten "Made in Ewig"

Mehrere Personen in einem kleinen Holzhaus

Besuch in der Schreinerei

Inhaftierte der JVA Attendorn bauen zurzeit 14 Holzhütten für den Attendorner Weihnachtsmarkt am 2. Dezember.

Einen Besuch in der Justizvollzugsanstalt Attendorn Ewig unternahmen in diesen Tagen Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke, der Aufsichtsratsvorsitzende der Attendorner Hanse, Klaus Hesener, und Hanse-Geschäftsführer Stephan Schefers.

Ziel des Besuches war die Schreinerei der JVA. In dem dortigen Eigenbetrieb werden aufgrund des Auftrages der Attendorner Hanse GmbH derzeit nicht weniger als 14 Holzhütten für den nächsten Attendorner Weihnachtsmarkt gefertigt. Dieser findet in der Zeit vom 2. Dezember bis 11. Dezember 2011 statt.

Freude bei der JVA

Bisher musste sich die Attendorner Hanse als Veranstalterin des Weihnachtsmarktes die Holzhütten jährlich extern leihen. Die Idee, nun eigene Hütten anzuschaffen, fiel bei der Leitung der Justizvollzugsanstalt Attendorn auf fruchtbaren Boden. Für JVA-Leiter Rainer Wisniewski war schnell klar: „In unserer großzügig eingerichteten Schreinerei verfügen wir über die passende Infrastruktur für einen solchen Großauftrag. Wir freuen uns über den Auftrag der Attendorner Hanse GmbH.“

Unter der Leitung der Schreinermeister Michael Lütticke und Markus Clemens werkeln insgesamt neun Inhaftierte der JVA derzeit an den 14 wasserfest verleimten Hütten aus Fichte. Die Hütten werden von den Inhaftierten selbst am Marktplatz aufgestellt. Für diese ist es ein besonderes Erlebnis, die Hütten nicht nur als einzelne Bauteile im Betrieb, sondern auch aufgebaut vor historischer Kulisse zu sehen. Für den 2. Dezember müssen die Weihnachtshütten dann fertig sein.

Für Sarah Decker kein Problem. Die Leiterin der Arbeitsverwaltung der JVA Attendorn ist sich sicher: „Pünktlich zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes werden die Hütten stehen. Schließlich bedeutet dieses Resozialisierungsprojekt für die Inhaftierten des offenen Vollzugs eine willkommene Abwechslung im täglichen Schreinereibetrieb.“

Gute Arbeit "hinter Gittern"

Bürgermeister Wolfgang Hilleke, Klaus Hesener und Stephan Schefers waren bei ihrem Besuch sehr angetan von der Arbeit in der Schreinerei „hinter Gittern“. Klaus Hesener, als Beiratsmitglied der JVA einer der Initiatoren dieses Projektes, ist voll des Lobes über die gute Zusammenarbeit. „In der Justizvollzugsanstalt Attendorn wird sehr gute handwerkliche Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit mit der JVA-Leitung ist hervorragend.“

Auch Bürgermeister Wolfgang Hilleke freut sich über das Projekt. „Die Inhaftierten können das Ergebnis ihrer Arbeit vor Ort im Einsatz erleben und unser Weihnachtsmarkt in Attendorn kann von solch tollen Leistungen nur profitieren.“

Und Stephan Schefers ergänzt: „Bei diesen Hütten freut man sich schon auf den ersten Glühwein auf dem Alten Markt am 2. Dezember!“

Interessierte können sich über die Angebotspalette der Schreinerei in der JVA Attendorn informieren.

Mehrere Personen in einer kleinen Holzhütte Bürgermeister Wolfgang Hilleke, Klaus Hesener und Stephan Schefers überzeugten sich im Beisein der Anstaltsleitung sowie der Schreinermeister und einigen Handwerkern vor Ort von der hohen Qualität der Weihnachtshütten „Made in Ewig“.
(Foto: Tom Kleine, Stadt Attendorn)

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